Freizeit Hausen feiert sein 50. Sommerfest

Partystimmung herrscht beim Sommerfest in Hausen. Dieses Jahr spielt  „Sepp und seine Knutschbären“.
Partystimmung herrscht beim Sommerfest in Hausen. Dieses Jahr spielt „Sepp und seine Knutschbären“. © Foto: Haring
Oberrot / swp 06.04.2018

„Besonders die zweimalige Aufführung des Spielerstreits der Rotratten war für die Stammkapelle und die Schauspieler eine große Belastungsprobe“, bilanzierte die Vorsitzende Edith Grün. Alle hätten zusammengehalten. Dirigent Michael Helminger dankte den Schauspielern für ihre Bereitschaft, zusätzlich zu den musikalischen Proben wöchentliche Theaterproben auf sich zu nehmen, um den Spielerstreit aufführen zu können. Aber auch für andere Auftritte war es nötig, zum Anlass passende Stücke in kurzer Zeit extra einzuüben. Das Orchester sei daran musikalisch stark gewachsen, jedoch nicht zahlenmäßig. Dies gebe Anlass zur Sorge. Dennoch stemmt der kleine Verein jedes Jahr die großen Herausforderungen, musikalische und organisatorische. Das vier Tage dauernde Hausener Sommerfest des Musikvereins am Fronleichnamwochenende wird in diesem Jahr ein halbes Jahrhundert alt. Der Verein hat für den Samstagabend „Sepp und seine Knutschbären“ ­engagiert, die schon am 50-jährigen Vereinsjubiläum 2002 das Zelt zum Kochen brachten. Weitere Aktionen seien in Planung, berichtete Schriftführerin Julia Karl.

Jugendleiterin Stefanie Fritz äußerte sich ebenfalls sorgenvoll darüber, dass die Jugendlichen immer weniger bereit wären, sich langfristig musikalisch im Verein zu engagieren. Positiv sei allerdings, dass einige der Jugendlichen dennoch weiterhin bereit wären, bei Festen zu helfen, auch wenn sie nicht mehr mitspielten. Mehrere Aktionen für Kinder und Jugendliche seien in diesem Jahr geplant, um für mehr Nachwuchs zu werben. Kassiererin Ute Winkler gab einen ausführlichen Überblick über die Lage des Vereins. Die Feste können derzeit die Ausgaben nicht ganz decken, das finanzielle Polster schrumpfte im letzten Geschäftsjahr, stellte sie fest. Die Feste seien daher immens wichtig, auch um den Spielbetrieb zu finanzieren.

Kassenprüfer Dietmar Kühner bescheinigte Ute Winkler eine penible und fehlerfreie Kassenführung.

Die Vorsitzende Edith Grün gab bekannt, dass sie wie auch Kassierin Ute Winkler im kommenden Jahr nicht mehr zur Wahl antreten wird und appellierte an die Anwesenden, sich Gedanken um geeignete Kandidaten zu machen.