Das ist eine echte Premiere und absolut bereichernd“, zeigt sich Gschwends Bürgermeister Christoph Hald begeistert vom kulturellen Angebot zur Sternennacht. Diese wird heuer zum dritten Mal ausgerichtet und ist erstmals nicht im September, sondern am 25. Mai.

Namhafte Künstler haben sich zusammengefunden, um mit ihren Kunstwerken den Skulpturenpfad auf dem Gelände des Gewerbeparks Lang anzulegen. Bei Eigentümer Rüdiger Lang traf Initiator Thomas Rudolph auf offene Ohren und Türen mit seiner Idee des Skulpturenpfads. Und so holte er sich Kurt Sipple, Christiane Osann, Michael Turzer, Tobias Freude, Claus Rudolph, Tanya Krylova, David Walker und Swen Seyerlen ins Boot.

Momentan laufen die Vorbereitungen für den Skulpturenpfad. Er ist noch nicht komplett, aber bereits jetzt vielversprechend. „Manche der Skulpturen werden noch illuminiert“, beschreibt Thomas Rudolph. Was die Besucher dann erwartet, ist Kunst in unterschiedlichen Werkstoffen. Von Stein über Holz und Metall bis hin zu Cartapesta (Papierwerkstoff). Ins beste Licht rückt Swen Seyerlen mit seinen Illuminationen die Objekte. Ein Sandweg führt entlang der Skulpturen, schlängelt sich über den Bereich vor dem Gewerbepark. In drei Containern gibt’s großflächige Fotografien. 15 große Skulpturen im Außenbereich und sieben kleine im Verwaltungsgebäude bilden den Pfad. Und dann noch der „Clou“. Das Haus, das Michael Turzer 1986 zur Landesgartenschau in Hall konzipiert hat, steht ebenfalls auf der Fläche.

Haus wird angezündet

Allerdings wird dies zur Finissage am 2. Juni, zur „blauen Stunde“ gegen 21 Uhr, in Flammen aufgehen. Vorab hat es sich dann jedoch in einer Interaktion in ein Wunschhaus verwandelt, können doch Besucher Zettel mit Wünschen an der Holzhausplastik anbringen. Und eben diese Wünsche werden dann durch das Feuer in den Äther gesandt. Die zurückbleibende Asche wird mit Beton vermischt. Daraus werden sieben kleine Wunschhäuser gegossen, die den Nimbus des ursprünglichen Wunschhauses bewahren und in die Zukunft führen.

Begleitet wird diese Aktion von Flammen, Feuerperformance und Trommel-Sound. Initiator Thomas Rudolph beschreibt, dass die Idee bei einem Besuch in der Wüste Nevadas entstand, wo es die Kunstausstellung „Burning Man“ gibt. Und zum Ende der Ausstellung werden die Gebilde verbrannt. „Was bleibt, ist der Wüstensand“, schildert er.

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Vernissage ist am 25. Mai, in der Gschwender Sternennacht im Gewerbepark Lang, um 18 Uhr. Zudem kann der Skulpturenpark auch am 30. Mai begangen werden. Hierbei bewirtet der MC Bullrider ab 10 Uhr. Finissage ist am 2. Juni um 21 Uhr.