Gaildorf Gespanntes Warten

Der Verkehr soll aus der Innenstadt heraus - ein Ziel des Masterplans. "Wie man das umsetzt, muss sich noch zeigen", so Moderator Friedhelm Liers. Archivfoto: kmo
Der Verkehr soll aus der Innenstadt heraus - ein Ziel des Masterplans. "Wie man das umsetzt, muss sich noch zeigen", so Moderator Friedhelm Liers. Archivfoto: kmo
Gaildorf / KLAUS RIEDER 24.04.2013
Bis zum Herbst soll der "Masterplan 2014" vorliegen. Über den Stand der Dinge informierte Moderator Friedhelm Liers den Gaildorfer Gemeinderat. Der war voll des Lobes und ist gespannt auf den Plan.

Die Arbeiten zum Masterplan Gaildorf 2014 gehen in ihre Endphase. Bis zum Herbst, so kündigte Moderator Friedhelm Liers jetzt im Gemeinderat an, solle der Gesamtbericht vorliegen. Jetzt informierte Liers die Räte über den Stand der Dinge und die Vorgehensweise. Die Ergebnisse früherer Untersuchungen seien in die Arbeit eingeflossen.

Aus den vielen in den Arbeitskreisen formulierten Vorschlägen wurden einige ausgewählt und in den in fünf Bereiche eingeteilten Masterplan aufgenommen (siehe rechts). Dass es aktuell nur vier sind liege daran, "dass wir auf dem Gebiet Handel, Handwerk, Industrie noch etwas schwächeln". Liers hofft aber, dass die Verzahnung mit dem Stadtmarketing hier einen Fortschritt bringt.

Den Masterplan bezeichnete der Moderator als Gesamtsicht. Durch die Verknüpfung einzelner Punkte entstünden "Leuchtturmprojekte" (siehe Liste links). Hinter der "Verkehrsentflechtung" stehe das Ziel eines "Lkw-freien Marktplatzes. Wie man das umsetzen kann, muss sich noch zeigen. Es gilt Lösungen zu finden, wo die Lkw lang fahren können", so Liers, der die Gaildorfer Bürger einlud, sich bei der Erstellung des Masterplans einzubringen. Der Moderator betonte, dass der Masterplan die Grundlage für die Arbeit eines Fachplaners sein. Durch die Umsetzung einzelner Punkte "bekommt der Masterplan ein Gesicht. Gelingt dies zum Beispiel im Bereich Verkehr, würde es für eine Aufbruchstimmung sorgen", so Liers.

Die Gemeinderäte Rainer Baumann (CDU) und Heinrich Reh (Freie) "sind gespannt auf den Masterplan". Margarete Nagel-John (SPD) sah in dem Masterplan nicht nur eine Vision für 2014, vielmehr würden "einzelne Punkte schon heute in die Arbeit des Gemeinderats einfließen".