Heilbronn/Gaildorf / Richard Färber  Uhr
15 Verhandlungstage sind für den Prozess angesetzt. Das Opfer soll in der Drogenszene als „Verräter“ gegolten haben.

Am Landgericht in Heilbronn wird seit Montag gegen fünf junge Männer verhandelt, denen versuchter Mord vorgeworfen wird. Opfer ist ein 21-Jähriger, der bei der Polizei über Drogengeschäfte geplaudert haben soll und als „Verräter“ galt. Die Tat ereignete sich am 19. Januar gegen 19 Uhr in einem Waldstück bei Kieselberg bei Gaildorf: der 21-Jährige  wurde einmal in die Brust und sechs Mal in den Rücken gestochen und lebensgefährlich verletzt, zudem wurden ihm die Mundwinkel aufgeschlitzt. Er wurde im Wald liegengelassen und schleppte sich dann bei minus acht Grad etwa eineinhalb Kilometer weit bis zur Bundesstraße, wo er kurz vor 23 Uhr entdeckt wurde. Für den Prozess sind 15 Verhandlungstag angesetzt.

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