GEMEINDERAT vom 23. April

RIF 23.04.2012

Ortskernsanierung

Die Kuchler GmbH aus dem bayerischen Geiersthal wird die Inlinersanierung der Kanäle im Fichtenberger Ortskern südlich der Eisenbahn und in der Friedrich-Reinhardt-Straße übernehmen. Sie hatte mit rund 117 000 Euro das günstigste Angebot abgeben. Man liege damit deutlich unter dem angesetzten Preis, erklärte Verbandsbaumeister Manfred Sonner. 13 Firmen hatten sich an der Ausschreibung beteiligt. Eine "Beinahe-Punktlandung" ergab die Ausschreibung der Kanal und Wasserleitungssanierung in der Friedrich-Reinhardt-Straße. Die Gemeinde übernimmt dort für den Landkreis auch die Arbeiten an der Tragschicht und der Straßendecke. Die Abrechnung erfolgt pauschal über eine Vereinbarung, die der Gemeinderat am Freitag beschlossen hat. Insgesamt werden sich die Kosten auf knapp 730 00 Euro belaufen. Den Zuschlag erhielt die Firma Eichele aus Untergröningen.

Bericht von der Baustelle

Die Arbeiten in der Friedrich-Reinhardt-Straße in Fichtenberg werden voraussichtlich Ende Mai abgeschlossen sein. Dort werden derzeit Kanäle und Leitungen ausgewechselt. Man sei bereits im Bereich oberhalb der katholischen Kirche angelangt, teilte Verbandsbaumeister Sonner mit. Beschlossen wurde, die doch recht antike Straßenbeleuchtung durch jene Lampen zu ersetzen, die in Fichtenberg sonst verwendet werden. Jörg Weckler schlug vor, ein Einweihungsfest zu veranstalten.

Schlecht für Senioren

Die beispielsweise in der Fichtenberger Kirchgasse verwendeten Granitsteine, die nun auch beim Aus- und Umbau der Haupt- und der Bahnhofstraße verwendet werden sollen, seien keine glückliche Wahl, erklärte Gemeinderätin Ramona Fritz. Die raue Oberfläche sei ein Gefahren- und Unsicherheitsfaktor für ältere Menschen, vor allem, wenn sie mit Rollatoren oder Rollstühlen unterwegs seien. Eine bessere Oberfläche böten Betonsteine. Aus dem gleichen Grund plädierte Fritz dafür, die Randsteine abzusenken. Dr. Thomas Weiler schlug vor, an den Fußgängerüberwegen und an Zebrastreifen Beton- statt Granitsteine zu setzen. Zwar hat man sich über die Gestaltung der Straßen bereits geeinigt und auch die entsprechenden Beschlüsse gefasst, nun soll das Thema aber nochmals auf die Tagesordnung genommen werden.