Gaildorf / sdf  Uhr
Eine Fachfirma nimmt das Wasserleitungsnetz in Gaildorf unter die Lupe. Kosten: 110.000 Euro.

Der Gemeinderat hat in seiner zurückliegenden Sitzung einstimmig beschlossen, den Auftrag für ein Strukturgutachten des Gaildorfer Wasserversorgungsnetzes an die Firma RBS Wave aus Stuttgart zu vergeben. Zudem soll eine „hydraulische Überrechnung“ erfolgen, also eine Analyse von Entnahmemengen und Leitungsdrücken. Der Auftrag hat ein Volumen von knapp 110.000 Euro.

Das Gaildorfer Wassernetz ist weit verzweigt und wurde über die Jahre stetig erweitert. In den kommenden Jahren stehen umfangreiche Investitionen in die Modernisierung des Netzes an. Die Stadtverwaltung nennt beispielhaft den Neubau eines Hochbehälters in der Arwa und den Ausbau des Leitungsnetzes an sich – „ein wirklich komplexes Thema“, so Erste Beigeordnete Tanja Ritter in der Sitzung. Um sich einen Überblick verschaffen zu können, wo genau Leitungen, Behälter, Pumpwerke und Aufbereitungsanlagen modernisiert werden müssen, braucht es besagte Netzstrukturanalyse. Sie bildet für alle weiteren Schritte die Planungsgrundlage. Vom Land kommt hierfür eine Förderung in Höhe von 41.600 Euro.

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