Nach der Planungsphase konnte im Januar 2019 mit dem Bauen im Baugebiet Wörlebach VII in Großaltdorf begonnen werden und nach dem heutigen Stand gibt es nach eineinhalb Jahren keine Bauplätze mehr zu kaufen, wie Ortsvorsteher Jürgen Jäckel seinen Räten berichtete. Das Erfreuliche bei der Sache: Drei Viertel der Bauplätze sind schon bebaut. Der Bebauungsplan wurde so großzügig gestaltet, dass viele Baugesuche im Kenntnisverfahren oder ohne Befreiungen genehmigt wurden.

Dies hatte zur Folge, dass eine Vielfalt an verschiedenen Bauformen und Dächern umgesetzt ­werden konnte. Mittelpunkt von Wörlebach VII ist ein kleiner Dorfplatz mit Sitzgelegenheit und einem gepflanzten Christbaum, der zur Adventszeit beleuchtet wird.
Bei diesem Rundgang besichtigte der Ortschaftsrat auch die drei Regenüberlaufbecken, die vor vier Monaten ausgebaggert wurden und von einem Schutzzaun umgeben sind. Bei Starkregen können diese das Wasser zurückhalten und langsam wieder abgeben. Kerstin Ludwig nahm die Gelegenheit wahr und erkundigte sich, warum die städtischen Flächen nicht öfters gemäht werden. Bauhofbetriebsleiter Steffen Munz erklärte die Sache mit der Nahrungsvielfalt für die Insekten. Die Flächen sollen erst im Herbst gemäht werden. Die Räte bestimmten zwei Plätze für Müllbehälter auf dem großen Spielplatz und plädierten für eine Beleuchtung auf dem Verbindungsweg zum Ortsteil Großaltdorf.

Andere Friedhofsgestaltung

Eine längere Diskussion entspann sich bei der Entsorgung der Grünabfälle auf den Friedhöfen in Eutendorf und Winzenweiler. Geplant war auf beiden Friedhöfen jeweils ein Containerstellplatz in der Nähe der Eingänge. Vor allem in Eutendorf gefiel diese Variante weniger, da die Angehörigen der oberen Gräber den Abfall den Weg hinuntertragen mussten und zudem noch über die Mauer in den Container hätten werfen müssen. Nun kam der Baubetriebshof auf die Idee, es so zu praktizieren wie auf dem Friedhof in Gaildorf. Dort wurden für Grünabfälle viereckige Betonteile in den Boden versenkt und darüber konische Eisengitter verbunden. Der Vorteil: Die Sache ist kostengünstiger, der Abfall wird regelmäßig vom Bauhof entsorgt und die Geruchsbelästigung eines Containers entfällt.

Zwei solcher Abfallbehälter mit einem Volumen von über einem Kubikmeter sollen auf beiden Friedhöfen aufgestellt werden. Auf der seither geplanten Fläche für einen Container könnten in Winzenweiler und in Eutendorf zwei Parkplätze entstehen. Schön fanden zwar Jürgen Wied und Bernhard Weller die Sache nicht, doch die Vorteile überwogen am Ende. So wurden die Änderungen einstimmig beschlossen mit der Bitte an das Verbandsbauamt, die Änderungen aufzunehmen.
Die Arbeiten in Eutendorf sollen in Bälde starten. Weiter beschloss der Ortschaftsrat auf dem Friedhof in Eutendorf Wiesengräber als neue Bestattungsform anzubieten. Als möglicher Standort bietet sich ein Teil der ebenen Grünfläche zwischen den Gräbern an.

Bekanntgaben und Bausachen


Seit vier Wochen laufen die Bauarbeiten an der Blumenstraße in Eutendorf. Auf den Parkplätzen am Brunnen kann ohne Zeitbeschränkung geparkt werden.

Das Buswartehäuschen am Rathaus wird für eine Bücherinsel fit gemacht. Es wurde gereinigt und frisch gestrichen.

Der untere Teil des Sturzweges nach Winzenweiler muss saniert werden. Ein Ortstermin wird geplant. Die Bushaltestelle neben der Hohbühlhalle ist fertig, das Buswartehäuschen ist bestellt. Die Schule wurde zwischenzeitlich an das Glasfasernetz angeschlossen.

Christel Hofmann-Alber erkundigte sich nach dem Zeitplan beim MSC-Clubheim. Wie Jürgen Jäckel mitteilte, könnte es mit der Einweihung zu Beginn des Oktobers knapp werden. Bernhard Weller bemängelte die schlecht platzierten Hinweisschilder zum Wörthbach und erinnerte an die Zufahrt zur Hohbühlschule für die Feuerwehr. Fünf Bausachen wurden einhellig befürwortet. bu