Schön ruhig ist es am Sonntagfrüh im Mineralfreibad auf dem Kieselberg. Nur wenige Leute schwimmen im Becken, die restlichen Besucher verlieren sich im Gelände. Zwischen 25 und 40  Gäste seien im Schnitt anwesend, berichtet Betriebsleiter Maximilian Goß von der Firma Bäderlife – der Ansturm lässt also noch auf sich warten. Abends aber sei das Bad fast die ganze Woche über ausgebucht, ergänzt seine Kollegin Karin Imberger. An den Abenden nämlich ist das Bad für die Gaildorfer Vereine reserviert – und Gruppen von außerhalb, deren Stammbäder wegen der Corona-Situation geschlossen bleiben, lauern auf freie Termine. In Gaildorf sind, wie berichtet, maximal 500 Besucher zugelassen, höchstens 100 Menschen dürfen sich gleichzeitig im Schwimmbecken aufhalten – ein Bändchen-System sorgt dafür, dass die Zahl nicht überschritten wird. Wer sich auf dem Gelände bewegt, muss eine Maske tragen und den eigens angebrachten Markierungen folgen, und Eintrittskarten gibt’s ausschließlich online nach vorheriger Registrierung.
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Reutlingen