Verantwortlich für das Angebot im Gemeindehaus ist Carsten Reinhard aus Mainhardt. In Kooperation mit dem Diakonieverband Schwäbisch Hall läuft es noch bis zum 29. August. Das Projekt soll zur Integration von geflüchteten Kindern beitragen und wird vom Verein „Spielemobile“ im Auftrag des Bundesfamilienministeriums finanziert. Immer am Donnerstag von 14 bis 17 Uhr steht es allen Kindern offen. Es gibt keine Anmeldung, es werden keine Kosten erhoben, alle können ihre Zeit frei wählen. Niemand wird beurteilt, lediglich das gemeinsame Tun mit anderen steht im Vordergrund.

Fantasie der Kinder anregen

Eine Regel gibt es allerdings, wie Carsten Reinhard ausführt: Alle Spielsachen bleiben in der entsprechenden Spielinsel. 15 solcher Inseln baut Reinhard in der Regel auf. Zwischen 20 und 40 Kinder nahmen bislang das Angebot wahr, berichtet er. Die Materialien wie Mehl, Hirse, Goldsand, Nudeln, Bohnen, Knete oder Holzklötze sollen die Fantasie der Kinder anregen. Mit ihnen kann man hervorragend schütteln, sieben, sortieren, konstruieren oder dekorieren. Oft sei ein Kind mehr als eine halbe Stunde an einer Spielinsel beschäftigt, sagt der Projektleiter. Und noch etwas macht den Kleinen Spaß: Die Mamas und Papas können natürlich mitspielen.

Die Entwickler dieses Angebots hoffen, den Kindern mehr Selbstvertrauen zu geben. Die Materialien stammen übrigens von Helena Jehle aus der Kreativwerkstatt in Freiburg. Auch Dagmar Seybold vom Diakonieverband attestiert dem Spielraum eine positive Ausstrahlung: „Wir haben dazu eingeladen, begleiten und leisten finanzielle Hilfe für diese Aktion. Alle Kinder mit ihren Eltern können kommen und der Kontakt mit allen ist uns wichtig!“ Das Spielangebot können auch Kindergärten, Vereine oder Kommunen nutzen. Nach Gaildorf  wird Carsten Reinhard als Nächstes seine Spielwelt in Crailsheim, Waiblingen und Heilbronn anbieten.

Info Weitere Informationen zu dem Angebot findet man im Internet auf der Seite www.einschoenerort.de.

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