Die Hohbühlschule wurde 2018 in das Schulsanierungsprogramm des Landes aufgenommen. Im vergangenen Jahr wurden 444.000 Euro Fördergelder genehmigt. Der gesamte Sanierungsbetrag beläuft sich auf 980.000 Euro, bis Ende 2022 muss alles fertig sein. Für das laufende Jahr sind im Haushaltsplan 100.000 Euro vorgesehen, der Rest verteilt sich auf die Jahre 2021 und 2022. Bei einem Ortstermin am Montag stellte Architekt Frank Schock den Ortschaftsräten die umfangreichen Sanierungspläne für die fast 60 Jahre alte Schule vor.

Wehr wünscht sich mehr Platz

Der Fokus liege zunächst auf den Sanitäranlagen. Die Schüler müssen das Gebäude verlassen, um auf dem überdachten Pausenbereich dorthin zu gelangen. Das sei nicht mehr zulässig. Die Sanitäranlagen müssen daher nach Aussage des Architekten eingehaust werden. Dabei stelle sich die Frage, ob das Dach der Pausenhalle noch in Ordnung sei. Falls nicht, wünscht sich die Feuerwehr einen größeren Eingangsbereich. Zurzeit sei es nach Aussagen des stellvertretenden Stadtbrandmeisters Gerhard Horlacher möglich, mit den Fahrzeugen in den Pausenhof zu gelangen, doch es sei recht eng. Technisch sei eine Änderung leicht möglich, waren sich die Räte einig.

Gaildorf

In diesem Jahr seien bereits für das Dach und die Außenfassade 25.000 Euro verbaut worden und bis Ende des Jahres sollen die Sanitäranlagen und das Pausendach für 75.000 Euro saniert werden.
Für die Jahre 2021 und 2022 nannte Frank Schock folgende Vorhaben: Renovierung der technischen Anlage für Wasser und Abwasser, Wärmeversorgungs- und lufttechnische Anlagen. Außerdem auf der Agenda stehen Elektro- und Starkstromanlagen, fernmelde- und informationstechnische Anlagen, Gebäudeautomation und Baukonstruktion mit Trockenbau. Die Toiletten für Lehrer und Schüler sollen saniert werden, auch an ein WC für Behinderte ist gedacht. Schließlich sind noch Glaserarbeiten, Arbeiten am Haupteingang, Schreinerarbeiten, neue Jalousien, Stuckateur- und Malerarbeiten sowie neue Bodenbeläge vorgesehen. Architekt Frank Schock wird im ersten Schritt nun genaue Pläne für die Pausenhalle, den Eingangsbereich und die Überdachung ausarbeiten und diese dann dem Ortschaftsrat vorstellen.

Der Friedhof in Winzenweiler ist 2021 an der Reihe


Einstimmig billigte der Ortschaftsrat die Pläne für die Umgestaltung des Friedhofs in Winzenweiler. Um im kommenden Jahr die Sanierung zu realisieren, müssen die Hecken und Bäume bis Ende Februar entfernt werden. Anstatt eines Containerplatzes gibt es zwei Parkplätze und im Friedhof werden Grünabfallbehälter aufgestellt. Das alte Eingangstor bleibt. Der restliche Eingangsbereich wird mit einem Metallgitter versehen, die übrigen Seiten im Wechsel mit Mauerwerk und Hecken aus Rotbuche und Eibe. Steffen Reichert spendet einen Trog für die Wasserstelle und für die Restaurierung des Friedhofskreuzes sind Spenden aus der Bürgerschaft willkommen. bu