Wie das Polizeipräsidium Aalen mitteilt, versuchen falsche Polizeibeamte derzeit im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums, arglose Bürger mit ihren Betrugsmaschen hinters Licht zu führen. Eine 83 Jahre alte Gaildorferin ist ihnen gleich zweimal aufgesessen.

Bereits am 30. September wurde die Seniorin von den Betrügern kontaktiert. Sie nutzten die übliche Masche: Die Adresse der Frau stünde bei festgenommenen Einbrechern auf einer Liste und die Polizei befürchte, dass sie als nächstes Opfer einer Straftat werden könnte. Auf diese Weise konnten die Betrüger die Dame dazu bewegen, einen fünfstelligen Geldbetrag bei der Bank abzuheben und einem angeblichen Kriminalpolizisten zu übergeben. Tags darauf wurde die Seniorin erneut von den dreisten Betrügern angerufen. Dieses Mal forderten diese einen noch höheren Geldbetrag. Auch diesen Betrag hob die Dame bei der Bank ab und übergab ihn wiederum demselben Mann. Der Frau hatten die Betrüger zuvor versprochen, das Geld wenige Tage später inklusive einer hohen Belohnung zurückzuerhalten.

Der Geldabholer war 30 bis 35 Jahre alt, rund 1,70 Meter groß und schlank. Er hatte dunkle, kurze Haare und einen dunklen Dreitage-Vollbart. Zur Tatzeit trug er dunkle Kleidung.

Die Kriminalpolizei Waiblingen hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Hinweise, Telefon 07151 6040, entgegen.

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