Um Schwimmkurse durchzuführen, dürfen Schwimm- und Hallenbäder ab dem 2. Juni wieder öffnen. (...) Ein Freizeit-Breitensport-Badebetrieb ist zunächst weiter nicht möglich“, lautete der Beschluss der Landesregierung vom 26. Mai. Der Betrieb folgender Einrichtungen wird bis zum Ablauf des 14. Juni 2020 für den Publikumsverkehr untersagt: Kultureinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Theater, Schauspielhäuser, Freilichttheater, Kinos, Schwimm- und Hallenbäder ...

Am 28. Mai war dies schon wieder überholt: Die ersten Bäder sollen ab kommenden Samstag, 6. Juni, wieder öffnen dürfen. Anders verhält es sich beim Diebachstausee, denn Badeseen ohne Zugangskontrollen gehören zum so genannten „öffentlichen Raum“. Und in diesem öffentlichen Raum darf sich jeder aufhalten, ob es nun zum Spazierengehen ist, zum Sonnenbaden oder – was besonders im Wasser zu empfehlen ist – zum Schwimmen. Allerdings gelten wie überall im öffentlichen Raum die entsprechenden Abstandsregeln.

Am Diebachstausee gibt es einige Regeln zu beachten

Und über diese Regeln informiert die Gemeinde Fichtenberg auf neuen Schildern, die an den Hauptzugängen zum Diebach­stausee am Dienstag aufgestellt werden.
Auf der Liegewiese muss man bekleidet sein. Es gilt die übliche Abstandsregel von 1,5 Meter zwischen verschiedenen Personen wie auch zwischen Gruppen. Nicht nur auf der Liegewiese ist dies einzuhalten, sondern auch beim Wassertretbecken oder am Grillplatz. Auch die Schwimmer im See dürfen sich nicht zu nahe kommen. An Engstellen, wo kein entsprechender Abstand eingehalten werden kann, heißt es: im „Begegnungsverkehr“ aufeinander warten, bei den Duschen: einer nach dem anderen.
Etwas schwieriger dürfte es besonders an heißen Tagen werden, die erlaubte Zahl der Personen im Nichtschwimmerbereich nicht zu überschreiten.
Die Gemeinde Fichtenberg weist zudem drauf hin, dass an den Stausee nur Personen dürfen, die nicht von einer Infektion der Atemwege betroffen sind. Auch dürfen die Badegäste „keinerlei Symptome einer Atemwegserkrankung aufweisen“.
Die Gemeinde macht aber klar: „Eine Ansteckungsfreiheit sowie eine Überwachung können wir (...) nicht garantieren.“ Die Gäste hätten auch eine Eigenverantwortung durch Einhaltung der Regeln.

Schwäbisch Hall