Wenn’s denn klappt mit der Anmeldung, dann kann man jetzt wieder „voten“: Das Gaildorfer Bluesfest ist erneut für einen German Blues Award vorgeschlagen worden. Es wurde zusammen mit Blues Schmus Apfelmus im oberhessischen Laubach, der Bluesnacht Petershagen, dem Grolsch Blues Festival in Schöppingen und der Osnabrücker Blueslawine nominiert.

Jury trifft Vorauswahl

Die German Blues Awards werden seit neun Jahren vergeben. Das Gaildorfer Bluesfest war schon mehrfach nominiert und wurde 2016 erstmals zum besten Festival gekürt. Die Vorab-Auswahl trifft eine Jury, bestehend aus Fachjournalisten, Veranstaltern und Produzenten, die auch die Teilnehmer an den nationalen Qualifizierungswettbewerben zur europäischen und zur internationalen Blues Challenge in den Folgejahren vorschlägt.

Die deutschen Bluespreise werden von dem Verein Baltic Blues und dem German Blues Network ausgelobt. Die Challenge-Konzerte werden vom 13. bis 15. September auf dem Eutiner Marktplatz ausgetragen. Dann werden auch die Gewinner der Blues Awards bekannt gegeben und, wer weiß, auch gleich die ersten Verträge unterschrieben: Chris Kramer & Beatbox ’n’ Blues etwa, Gewinner der International Blues Challenge 2016, wurden von der Gaildorfer Delegation quasi vom Fleck weg für einen Auftritt im Häberlen gebucht.

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Die Gewinner der diesjährigen European Blues Challenge wurden übrigens erst vor wenigen Tagen auf den Azoren gekürt: Den ersten Preis erhielt die britische Sängerin Kyla Brox, die Plätze 2 und 3 belegten der „Geir Ber­theussen Blues Express“ aus Norwegen und „The Dynamite Blues Band“ aus Holland. Die Kür der International Blues Challenge folgt an vier Tagen im Mai im bluesgeschichtsträchtigen Memphis/Tennessee, dem Sitz der internationalen Blues Foundation.

Die erneute, möglicherweise auch dauerhafte Nominierung der Gaildorfer Bluesfeste für die Blues Awards zeigt, dass das Festival der Kulturschmiede, das in Gaildorf seit 1978 jährlich und seit 1989 alle zwei Jahre gefeiert wird, mittlerweile eine feste Größe in der nationalen Bluesszene darstellt. Und weil es sich um einen Publikumspreis handelt, wird im Voting auch die Wertschätzung des Bluesfestes deutlich. Nachdem vor zwei Jahren mit ei-
nem exorbitanten Programm das 25. Bluesfest gefeiert wurde, müssten die Abstimmungszahlen heuer, im Jahr des 26. Bluesfestes, eigentlich durch die Decke gehen.

Mehrere Kategorien

Es klappt übrigens ganz gut mit der Anmeldung. Wenn man sich registriert und eine Bestätigung zugeschickt bekommen hat, wird man anstandslos zur Teilnehmerliste weitergeleitet. Sie enthält die Kategorien Bands, Solo-Duo, Piano und Drums sowie Tonträger, Festivals und Clubs. In der Kategorie „Medien“ stehen fünf Internetradios zur Wahl.

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Info


Unter http://voting-blues-baltica.de kann man sich für das Online-Voting registrieren. Die Abstimmung läuft seit dem 1. bis zum 30. April.