Entsorgung Engagiert gegen den Müll in der Landschaft

Kann losgehen: Vor der Müllsammelaktion stellen sich die Helfer zum Gruppenbild auf.
Kann losgehen: Vor der Müllsammelaktion stellen sich die Helfer zum Gruppenbild auf. © Foto: Stefan Blessing
Gschwend / Richard Färber 16.04.2018

Einen Haufen Hausmüll, gebrauchte (also gefüllte) Windeln und anderen achtlos weggeschmissenen Abfall haben die rund 40 Helferinnen und Helfer der Gschwender Gemeindeputzete aus der Landschaft gefischt. Dazu Dosen und Flaschen, allerdings weniger, als man vielleicht erwartet hatte, auffallend viele Reifen und haufenweise gefüllte Hundekotbeutel.

Diese Beutel sind ein Dauerbrenner: Im letzten Jahr, berichtet Stefan Blessing, Leiter des Bau- und Liegenschaftsamtes, habe man 64 Stück eingesammelt. Er selber hat am Samstag vier Stück aus der Landschaft gefischt; es gebe Stellen in der Gemeinde, sagt er, da hängen sie gleich reihenweise in Gebüschen und an Zäunen.

„Wir sind dabei“ ist die ostalbkreisweite Landschaftsputzaktion überschrieben, an der sich die Gemeinde Gschwend zum wiederholten Mal beteiligt hat. Ein erster Termin war wegen schlechter Wetterprognosen abgesagt worden, jetzt am Samstag war es ideal, fast ein wenig zu heiß. Beteiligt haben sich neben der Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr Mitglieder der Gemeinde für Christus und etliche Anwohner, auch aus den Teilorten, etwa aus Ottenried. Parallel dazu lief allerdings auch noch die Schrottsammlung der evangelischen Kirchengemeinde.

Vor allem an Parkplätzen bei Ernst, Hohe Tannen und Ho­hen­ohl wurde gesammelt, fündig wurden die Helfer auch am Schleichweg von der Hugenbeckenreute nach Gschwend, in der Gemeinde selbst, „in der Höll“ beim Spielhof und am Grillplatz bei Seelach. Den Transport übernahm der Bauhof. Zwei Stunden dauerte die Aktion, die um 9 Uhr begann, dann spendierte die Gemeinde ihren Helferinnen und Helfern noch ein Vesper in der Gemeindehalle. Ach ja, sagt Blessing, bei Ernst habe man noch einen Haufen Bauschutt gefunden: Glas, Verpackungsmaterial, Farbeimer und Tapezierklingen. Blessing schüttelt den Kopf: Bei der GOA wäre man das Zeug auf legalem Weg für zehn Euro losgeworden.

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