Landkreis Hall Einsätze nehmen auf Arbeitszeit keine Rücksicht - Hohe Tagesbereitschaft wichtig

Unglücksfälle und größere Schadenslagen nehmen auf die Verfügbarkeit von Rettungskräften keine Rücksicht. Die Feuerwehr bedankt sich bei den Arbeitgebern, den Einsatzkräften zu jeder Zeit Freistellung zu gewähren.
Unglücksfälle und größere Schadenslagen nehmen auf die Verfügbarkeit von Rettungskräften keine Rücksicht. Die Feuerwehr bedankt sich bei den Arbeitgebern, den Einsatzkräften zu jeder Zeit Freistellung zu gewähren. © Foto: Peter Lindau/Archiv
Landkreis Hall / THOMAS BAUMANN 17.12.2013
Was man als selbstverständlich ansehen könnte, ist es nicht: Viele Arbeitgeber beschäftigen Feuerwehrleute. Kommt ein Alarm, sind diese oft weg. Alfred Fetzer nimmt Sturm Xaver zum Anlass, Danke zu sagen.

Alfred Fetzer, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Schwäbisch Hall, bedankt sich bei den Arbeitgebern, die Feuerwehrleute beschäftigen und den Einsatzkräften das Verlassen des Arbeitsplatzes im Einsatzfall ermöglichen. Eine hohe Tagesbereitschaft, wie sie zum Beispiel die Freiwillige Feuerwehr Oberrot verfügt, ist wichtig, um schnell helfen zu können.

Die hiesigen Feuerwehren waren infolge von Sturm Xaver, der hauptsächlich in Norddeutschland wütete, zwar nur wenig gefordert, aber es könne auch in hiesigen Gefilden zu solchen Wetterlagen kommen, mahnt Fetzer. Dann seien die Geschädigten froh, wenn schnelle Hilfe vor Ort ist und umgestürzte Bäume entfernt, Hausdächer abgedichtet oder Hochwasser abgepumpt wird. Auch Firmen- und Betriebsgebäude könnten dann betroffen sein. Damit verbunden könnte es auch zu Produktionsausfällen kommen.

"Schnelle Hilfe", sagt Alfred Fetzer, "kann jedoch nur dann kommen, wenn die Feuerwehrleute auch von ihren Arbeitsplätzen weg können." Da das in den meisten Fällen problemlos möglich sei, dankt Fetzer allen Arbeitgebern, die den Feuerwehrfrauen und -männern das Ausrücken während der Arbeitszeit ermöglichen. Weil oftmals Kollegen dann die Arbeit der Feuerwehrleute übernehmen, schließt der Verbandsvorsitzende diese in seinen Dank mit ein.

"Das Ehrenamt Feuerwehr kann nur dann gelebt werden, wenn die Gemeinschaft zusammenhält", stellt Kreisvorsitzender Fetzer fest.

Retter und Arbeitgeber
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