In einladender Atmosphäre präsentiert die gelernte Goldschmiedin Siglinde Krippner im Bildungshaus Hägenau ihren Designerschmuck. Aus Franz-Walter Schmidts Privatsammlung waren beim Weihnachtsmarkt diverse Kunstwerke zu sehen. Schmidt zeigte lithografierte biblische Porträts wie Hiob in Tusche und weitere Werke in Aquarell-Mischtechnik von Emil Wachter und ein vielfältiges Sammelsurium an liebevoll gefertigten und ideenreich drapierten Geschenkideen.

Bei Interesse konnte man die Bilder käuflich erwerben. Auch einige kleine Arbeiten der Künstlerin Heike Kati Barrath schmückten die Wände. Nachbarin Claudia Maier und Hobbykünstlerinnen steuerten Florales, Hölzernes und Genähtes bei. Brigitte Tomai zeigte Patchworkarbeiten. Ein Eckchen zierten kleine, bunte Häkeltiere von Annette Munz. Das Strickrepertoire  von Friedlinde Jäger alias Rotkäppchen und Goldmarie reichte von Stulpen und  Mützen bis zu gestrickten Adventskränzen. „Töpferwahnsinn“ nannte Bettina Reichart ihren kreativen Umgang mit Ton, der, wenn er figürlich wird, zum Schmunzeln anregt und auch vor eleganten Schuhen und zerknautschten Ledertaschen nicht halt macht. Gut durch den Winter dürften Waltraud Peukerts Betonplastiken auch im Freien kommen und Blicke auf sich ziehen. „Wer andere erfreut, dem wachsen Flügel“ war neben einem geflügelten Sparschwein zu lesen, das zugunsten des Kinder-Hospizes Schwäbisch Hall gefüttert werden wollte. Dafür warben in Cellophan verpackte Lebkuchen-Schneemännchen und auch der Erlös aus Selbstgebackenem und der Verzehr von  Glühwein und Punsch floss in das goldgekrönte Schweinchen.

Am nächsten Wochenende besteht für Interessierte noch einmal die Gelegenheit, den kleinen, aber feinen, Weihnachtsmarkt im Bildungshaus in Hägenau zu besuchen.