Aue Die Zukunft der Kocheraue

Blick vom Kirgel auf die Gaildorfer Innenstadt mit Kocheraue, Hallengelände (links) und Schulzentrum im Schlosspark (im Bild hinter dem Kirchturm).
Blick vom Kirgel auf die Gaildorfer Innenstadt mit Kocheraue, Hallengelände (links) und Schulzentrum im Schlosspark (im Bild hinter dem Kirchturm). © Foto: Oßwald
Gaildorf / KLAUS MICHAEL OSSWALD 11.07.2014
Am Freitag fällt die Entscheidung, was eine mögliche Gestaltung der nördlichen Kocheraue in der Gaildorfer Innenstadt anbelangt. Ein Preisgericht widmet sich den Ergebnissen des Planungswettbewerbs.

Vor etwas mehr als einem Jahr hat der Gaildorfer Gemeinderat das Ende einer für die Stadt unerträglich gewordenen Situation eingeläutet: Die Stadt müsse künftig entschlossener und selbstbewusster agieren, wenn es um die Gestaltung der Innenstadt gehe. Dabei solle die Umgehungsstraße, deren unendliche Planungsgeschichte sich lähmend auf die Stadtplanung auswirkte, nicht mehr das einzige Maß aller Dinge sein.

Das Gremium hatte einen Planungswettbewerb für die Neuordnung des Bereichs Schlosspark, Kocherwiesen und Hallengelände im Rahmen des Sanierungsprojekts "Stadtmitte IV" auf den Weg gebracht. Davon erhoffen sich alle Beteiligten viele gute Ideen zu Gestaltungmöglichkeiten, formuliert von Experten, die unbefangen an das Thema herangehen, und eine kombinierte Stadt- und Verkehrsplanung, die sich mit und ohne Umgehungsstraße verwirklichen lässt. So lautete seinerzeit der Tenor der Initiative.

Inzwischen hat sich dem Vernehmen nach einiges getan. Über die Ergebnisse der Wettbewerbsbeiträge wird heute ein Preisgericht zu befinden haben - hinter verschlossenen Türen. Die Öffentlichkeit kann sich dann am kommenden Sonntag, 13. Juli, ein Bild davon machen: Im Schenk-Albrecht-Saal der Limpurghalle gibt es in der Zeit von 11 bis 14 Uhr eine Ausstellung mit den Wettbewerbs-Arbeiten. Am Montag und Dienstag können die Planungen von 16 bis 20 Uhr begutachtet werden.