Limpurger Land Die "Neuen" stehen bereit

Das bisherige Logo des Naturparks, das durch ein neues Emblem abgelöst wird.
Das bisherige Logo des Naturparks, das durch ein neues Emblem abgelöst wird.
KLAUS MICHAEL OSSWALD 21.12.2013
Das Jahr 2014 beginnt im Schwäbischen Wald mit einer ganz besonderen Neuerung: Das Gebiet des Naturparks vergrößert sich enorm, unter anderem um die Kommunen Gaildorf und Sulzbach-Laufen.

Die Erweiterung ist beschlossene Sache (wir haben ausführlich berichtet), nun geht es an den Vollzug: Mit dem 1. Januar 2014 werden weitere Städte und Gemeinden dem Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald beitreten. Die Berglen, ein Abschnitt des Kochertals, die Limpurger Berge und die Frickenhofer Höhe erweitern dann die Gebietskulisse.

Die "Neulinge" kommen aus drei Landkreisen: Gaildorf, Sulzbach-Laufen und Michelbach/Bilz vom Landkreis Schwäbisch Hall, aus dem Ostalbkreis sind es - und zwar jeweils die komplette Gemeindefläche - Abtsgmünd, Adelmannsfelden, Eschach, Obergröningen und Ruppertshofen. Im Rems-Murr-Kreis sind jeweils mit einer Teilfläche Allmersbach im Tal und Weissach im Tal sowie die kompletten Berglen im Kreis der neuen Mitglieder. Damit wird ein vor Jahren begonnener Prozess zur Vergrößerung des Naturpark-Gebiets abgeschlossen sein.

Durch die aktuelle Erweiterung wird nun das Limpurger Land komplett im Naturpark liegen. Bislang waren schon Gschwend sowie die beiden Rottal-Gemeinden Oberrot und Fichtenberg mit von der Partie, in Sulzbach-Laufen und Gaildorf war eine Mitgliedschaft zwar immer wieder angedacht, aber erst in jüngster Zeit konkret angestrebt worden. Das gilt auch für Abtsgmünd mit Untergröningen.

Dass es diese Entwicklung in sich hat, zeigt die Dimension, die Naturpark-Geschäftsführer Bernhard Drixler während seiner Besuche in den künftigen Mitgliedsgemeinden nannte: "Unser Naturpark vergrößert sich um knapp 40 Prozent von bisher 916 Quadratkilometer auf 1270 Quadratkilometer - mehr als die doppelte Fläche des Bodensees. Nach der Erweiterung umfasst das Gebiet insgesamt 48 Städte und Gemeinden, elf davon kommen neu dazu, sechs sind bereits Mitglied und bringen nun ihre gesamte Gemarkungsfläche mit ein.

Diese 48 Kommunen werden übrigens nicht in irgendeinem Naturpark Mitglied sein: Im Herbst durfte das Team um Bernhard Drixler die vom Verband Deutscher Naturparke verliehene Urkunde "Qualitäts-Naturpark" entgegen nehmen.

Die Vergrößerung wird schließlich zum Anlass genommen, "dem Naturpark zu seinem 35-jährigen Bestehen ein moderneres Outfit zu verpassen", berichtet Geschäftsführer Drixler. So habe der Naturpark ab 2014 etwa ein neues Logo und gestalte seine Broschüren mit einem neuen Design.

Info Über Details der Neuerungen will der Naturpark im Januar im Rahmen eines Pressetermins in Unterrot informieren.

Seit 1979 als Naturpark ausgewiesen