Abtsgmünd Deutsche und Italiener musizieren gemeinsam

Die italienischen Musiker aus Perzacco bei ihrem Auftritt in Pommertsweiler.
Die italienischen Musiker aus Perzacco bei ihrem Auftritt in Pommertsweiler. © Foto: Wolfgang Fath
Abtsgmünd / Wolfgang Fath 27.07.2018
Der Musikverein Pommertsweiler empfängt Gäste aus dem Süden Europas.

Seit 28 Jahren besteht die Freundschaft zwischen den Musikvereinen aus Pommertsweiler und Perzacco in der Nähe von Verona. Initiator war Franco Marani aus Bopfingen. Nachdem man sich zuletzt 2014 in Perzacco getroffen hatte, waren nun die Musikerfreunde aus Italien zum Gegenbesuch gekommen. Am vergangenen Samstagabend gab es in der Festhalle in Pommertsweiler ein gemeinsames Konzert unter dem Motto „Klassik trifft volkstümliche Musik, la Musica unisce“.

Den Abend eröffneten die italienischen Gäste unter der Leitung von Roberto Gaspari mit einem Medley der Filmmusiken von Enrico Morricone. Ein musikalisches Feuerwerk entzündeten die italienischen Gäste mit den bekanntesten Arien und Ouvertüren von Gioacchino Rossini. Mit der „Celtic Suite“ des italienischen Komponisten Michele Mangani stellten sie ein romantisches, ergreifendes Werk über die Schönheit der keltischen Musik vor, welches auch durch seine  solistischen Einlagen beeindruckte. Nach den „Flowing borders“ des österreichischen Komponisten Thomas Asanger stellten sie Melodien aus den neuesten Disneyfilmen vor. Den Abschluss ihres Auftrittes bildete neben der Zulage die reizvolle Bearbeitung von Händels „Hallelujah“ und des Gospels „Oh when the Saints go marching in“.

Der Musikverein Pommersweiler unter der Leitung von Simone Kiesel begeisterte mit einem volkstümlichen Programm bekannter Melodien, darunter einem Medley mit bekannten Polkas wie dem „Böhmischen Traum“ und dem „Pommertsweilermer Lied“ nach der Melodie des Bozener Bergsteigermarsches.

Beim gemeinsamen Finale gab es keinen freien Platz mehr auf der Bühne, denn fast 100 Musiker konzertierten gemeinsam. Mit Stücken wie dem Marsch „Musik verbindet“, „Friends for life“ oder „Baby Face“ brachten die beiden Vereine mit ihren Dirigenten Roberto Gaspari und Simone Kiesel ihre langjährige Verbindung im gemeinsamen Spiel zum Ausdruck.

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