Der Weg zum Südweststaat

SWP 25.04.2012

Die Fronten - Der Volksabstimmung über die Bildung eines Südweststaates am 9. Dezember 1951 waren heftige Debatten zwischen Befürwortern und Gegnern vorangegangen. Namhafte Köpfe der Befürworter waren der Ministerpräsident Württemberg-Badens, Reinhold Maier, und der Staatspräsident Württemberg-Hohenzollerns, Gebhard Müller. Das Lager der erbitterten Gegner führte der Staatspräsident von Baden, Leo Wohleb, an.

Die Abstimmung - Das Ergebnis der Volksabstimmung: Die Wähler in beiden Teilen Württembergs stimmten mit 93 Prozent für eine Fusion, in Nordbaden waren es 57 Prozent, in Südbaden gar nur 38 Prozent. In drei der vier Abstimmungsbezirke gab es also eine Mehrheit für die Bildung des Südweststaates, der später einmal "Baden-Württemberg" heißen sollte.