Die Leiterin der Forstaußenstelle Abtsgmünd, Gisela Landgraf, und der zuständige Revierleiter Peter Kommander stellten dem Gemeinderat die Planzahlen für das Forstwirtschaftsjahr 2018  vor. Der Revierleiter ging kurz auf das laufende Jahr ein. Man habe mit einem Einschlag von 900 Festmetern geplant, durch Käferbefall und zufällige Nutzung habe sich der Einschlag auf 938 Festmeter erhöht. Der jährliche Durchschnitt betrage nach dem Forsteinrichtungszeitraum 2009 bis 2018   zwar durchschnittlich 1065 Festmeter, im nächsten Jahr plane man jedoch nur den Einschlag von 800 Festmetern.

Das Forstwirtschaftsjahr 2017 wird mit einem erfreulichen Ergebnis abschließen. Im 183,5 Hektar großen Abtsgmünder Gemeindewald sind unterm Strich rund 24 628 Euro an Ertrag erwirtschaftet worden. Den Einnahmen in Höhe von 70 531 Euro standen 45 903 Euro an Ausgaben entgegen.

Die Leiterin der Forstaußenstelle Abtsgmünd erläuterte den Bewirtschaftungsplan 2018. Bei Einnahmen von 51 275  Euro und Ausgaben von 47 485  Euro erwartet man einen kleinen Überschuss von 3790 Euro. Sie ging noch kurz auf die laufenden Kartellverfahren des Bundeskartellamtes gegen das Land Baden-Württemberg ein, in dem das Bundeskartellamt dem Land die gemeinsame Holzvermarktung untersagt hat. Sie informierte darüber, dass eine Neuregelung  in Arbeit sei und voraussichtlich ab Juni  2019 greifen soll.

Neuer Platz wird gebaut

Das Gremium beauftrage einstimmig die Gemeindeverwaltung, für den Neubau eines Naturrasenplatzes in den Täferwiesen einen Zuschussantrag zu stellen. Ortbaumeister Ralf Löcher stellte dazu zwei Planungsvarianten vor, bei denen sich der Kostenrahmen zwischen 840 000 Euro und rund einer Millionen Euro bewegt. Im Haushalt 2018 sind dafür rund 1,08 Millionen Euro eingeplant. Bürgermeister Armin Kiemel möchte nächstes Jahr noch mit den Erdarbeiten beginnen. Der neue Platz solle nicht nur für die TSG Abtsgmünd sein sondern auch für die angrenzenden Schulen.