Bauhof Der Bauhof zieht beim Renndienst ein

Reinhard Schneider zeigte Sulzbach-Laufens Bürgermeister Markus Bock und den Gemeinderäten die Hallen, die ab dem kommenden Jahr Standort für den Bauhof sind.
Reinhard Schneider zeigte Sulzbach-Laufens Bürgermeister Markus Bock und den Gemeinderäten die Hallen, die ab dem kommenden Jahr Standort für den Bauhof sind. © Foto: Brigitte Hofmann
Brigitte Hofmann 19.10.2016
Der Bauhof der Gemeinde Sulzbach-Laufen bekommt einen neuen und sehr komfortablen Standort. Kocherweg 14 lautet die Adresse.

Seit 1991 ist im Kocherweg 14 der „Total-Fina-Elf-Renndienst“ ansässig. Die Niederlassung des Mineralölhändlers dient dazu, Ölprodukte und Werbemittel einzulagern und von hier aus Motorradhändler zu beliefern. Der ersten kleineren Halle folgte 1996 die größere Gefahrguthalle mit Büro und Nebenräumen. Besitzer der Gewerbeeinheit sind Reinhard Schneider und Willy Bauer. Sie wollen, zumal sie das Ruhestandsalter erreicht haben, zum Ende des Jahres aufhören.

„Die Hallen sind allesamt in einem guten Zustand. Darauf können wir aufbauen.“
- Markus Bock, Bürgermeister von Sulzbach-Laufen

Die Nachfrage bei Bürgermeister Markus Bock hatte ergeben, dass die Gemeinde an einer Übernahme interessiert ist. Ihr gehört bereits das angrenzende Grundstück mit 2000 Quadratmetern Fläche und zudem kann sie Teile des an den Grundstücken entlangführenden Bahndamms nutzen. Für den Bauhof, der hier künftig seinen Standort hat, sind das äußerst erfreuliche Aussichten. Vor seiner jüngsten Sitzung traf sich der Gemeinderat von Sulzbach-Laufen vor Ort, um die neue Errungenschaft in Augenschein zu nehmen. Zum 1. Januar 2017 geht die Fläche in den Besitz der Gemeinde über. Der Umzug von der alten Turnhalle ins neue Domizil im Gewerbegebiet Kocherwiesen soll schrittweise erfolgen. „Alles ist in gutem Zustand – darauf können wir aufbauen“, befand Bürgermeister Markus Bock.

„Der Bauhof sollte so gestaltet sein, dass es für die nächsten 20 Jahre reicht.“
- Gerhard Nübel, Bauhofleiter

Zunächst gelte es,  den Bestand aufnehmen, die Bereiche aufzuteilen und eine räumliche Zuordnung zu treffen, meldete sich Architekt Manfred Schoch zu Wort. Wirtschaftliche Fragen seien zu klären, schon um an Zuschüsse zu kommen. Das gilt auch für technische Details wie Entwässerung, Belüftung oder Brandschutz. „Aber wenn schon, dann soll alles so neuzeitlich gestaltet sein, dass es für die nächsten 20 Jahre reicht“, meldete Bauhofleiter Gerhard Nübel sofort seine Wünsche an  das Gremium an. Keinesfalls dürfe der Standard schlechter sein als bei der Feuerwehr. Von allen Seiten kamen Vorschläge, wie was aussehen und gehandhabt werden könne. „Wir gucken es heute nur an“, versuchte Bürgermeister Bock die aufkeimenden Diskussionen einzudämmen. Er schlug vor, abzuwarten, bis die Hallen leer geräumt sind, um sich dann erneut ein Bild zu machen. Erst wenn das Gesamtkonzept steht, und da waren sich alle einig, soll die Umsetzung erfolgen.