Überall brodelt es“, stellte Staatsministerin Annette Widmann-Mauz beim Neujahrsempfang der CDU in Murrhardt fest. Mauern und Handelsbeschränkungen gelte es, ein humanitäres christliches Menschenbild entgegenzusetzen. Der Brexit-Entscheid der britischen Regierung sei ein Verlustgeschäft für Europa. Die Nachteile würden spürbar sein. In weltpolitischen Sicherheitsfragen sah die Ministerin eine Herausforderung. Auch die Europawahlen seien wichtig, um Wohlstand und Frieden zu sichern. Europa müsse sich bewähren.

Eine positive Entwicklung könne durch Anpassungsfähigkeit bei Handelszöllen und Digitalisierung, Leistungsorientierung durch Entlastung der Leistungsträger, der Wirtschaft und die Abschaffung des Soli erreicht werden. Menschen müssten für digitale Kompetenzen fit gemacht und gefördert werden, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Hier dürften nicht die Falschen abgeschoben werden, meinte Widmann-Mauz. Dabei war sie mit Staatssekretär Wilfried Klenk einig, dass die Aufgenommenen Regeln und Anstand beachten müssen. Eine klare Sprache sei wichtig. Parallelgesellschaften erteilte sie eine klare Absage: „Wir dulden keine türkischen Geheimdienstspitzel in unseren Moscheen!“

Keinesfalls dürften Herabwürdigungen in der digitalen Welt akzeptiert werden. Ihr Appell zum Neujahrsempfang lautete: „Integration und Zusammenhalt in der Gesellschaft braucht viele. Ein gutes Wertefundament ist wichtig!“

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Murrhardt

Augenzwinkernde Vorfreude auf die Osterkarte


In seinem Schlusswort dankte Murrhardts CDU-Vorsitzender Georg Devrikis für die musikalische Begleitung durch Noel Lehar und Hendrik Wagner von der Riebe­sam-Stiftung. Staatsministerin Annette Widmann-Mauz dankte er mit einem Blumengebinde und für die guten Wünsche zu den zurückliegenden Feiertagen. Er freue sich schon auf die Osterkarte, sagte er mit einem Augenzwinkern. Widmann-Mauz war bekanntlich in die Kritik geraten, weil sie Weihnachtskarten verschickt hatte, in denen das Wort „Weihnachten“ umgangen wurde. kr