Gaildorf Caspar, Melchior und Balthasar bitten um eine milde Gabe

Die Gaildorfer Sternsinger mit ihren Betreuerinnen Ulrike Gärtling und Jana Kubin (hinten, von rechts).
Die Gaildorfer Sternsinger mit ihren Betreuerinnen Ulrike Gärtling und Jana Kubin (hinten, von rechts). © Foto: Hans Buchhofer
Gaildorf / HANS BUCHHOFER 03.01.2014
Die Aktion Sternsinger ist beispiellos. In ganz Deutschland sind derzeit Kinder unterwegs, um Flüchtlingskindern ein wenig Hoffnung zu bringen.

Auch in Gaildorf schlüpfen Kinder seit Jahren in die Gewänder der Heiligen Drei Könige, um von Haus zu eilen und Spenden für Kinder zu sammeln, denen es nicht so gut geht. Sie bitten um eine milde Gabe, um den Ärmsten unter den Armen helfen zu können. Dieses Jahr wurde für die Sternsingeraktion die Situation der Flüchtlingskinder in Malawi ausgesucht. Viele Flüchtlingskinder führen dort ein Leben, das mit westlichen Augen betrachtet unerträglich ist. Gestern wurden in der Sankt Josefskirche die Sternsinger mit Gottes Segen ausgesandt, um mit Liedern und Gebeten Gottes Segen in die Häuser zu tragen. Sie hoffen, offene Türen zu finden und vor allem auf offene Herzen zu treffen. Diesen Wunsch gab ihnen Diakon Plohmann bei ihrer Aussendung mit auf den Weg.

Bis Sonntag werden die sechs Gruppen in ganz Gaildorf unterwegs sein und auf die Haustüren den Segenswunsch 20+C+M+B+14 (Christus segne dieses Haus) zeichnen. Wie schon in den vergangenen Jahren spielt die Religionszugehörigkeit der Kinder keine Rolle. Im Vordergrund steht die Bereitschaft, anderen Kindern helfen zu wollen und ihnen ein wenig Hoffnung auf ein besseres Leben zu geben. Den Abschluss der Sternsingeraktion bildet der Gottesdienst am kommenden Montag, dem Fest der Heiligen Drei Könige.

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