Dorfhock Brunnenweihnacht: Stimmung bei kleinem Dorfhock rund ums Feuer

KA 16.12.2013
Wenns ums Feiern geht, können die Eutendorfer mit den Ottendorfern gut mithalten: Bei der Brunnenweihnacht war Stimmung angesagt.

Gegen halb acht kam Hans Reber mit seiner Quetschkommod, und dann wurde es besinnlich. Ein Teil der Festbesucher stimmte in die Weihnachtslieder ein, darunter Sänger vom Chörle, dem Liederkranz und dem Kirchenchor. Sie sangen sogar die zweite Stimme. Ein anderer Teil hat es nicht so mit dem Singen, er lauschte den Liedern. Schnell war der alte Geräuschpegel auf dem Platz rund um den Eutendorfer Dorfbrunnen nach dieser Gesangseinlage erreicht. Wolfgang und Johanna Schandor hatten ihren Ofen für Salzkuchen doll eingeheizt und zogen eine Schwabenpizza nach der anderen heraus. Die Jungs vom Bunkerteam - zwischenzeitlich gestandene Familienväter - hielten Rote auf dem Rost und sich selbst mit Glühwein warm. Zwischen den Verwöhnstationen drängten sich die Festgäste und genossen die Gemeinschaft. In Sichtweite an der Bushaltestelle hatte der Nachwuchs Holzscheite ausgebreitet. Mit denen wurde gespielt, ehe sie im Feuerbecken verschwanden. Um den Erlös des Festes machte sich an diesem Samstagabend kaum einer einen Kopf. Der Brunnen dürfte abgezahlt sein. Vielleicht gibt es Geld für die Friedensglocke. Aber eigentlich ist das auch egal, die Hauptsache, es war schön bei dem kleinen Dorfhock, der dritten und sicherlich nicht letzten Brunnenweihnacht, die gemeinsam vom Bunkerteam - es besteht seit 1996 - und dem Kirchenchor veranstaltet wird.