Fest Beim Hacken, Säen und Ernten entspannen

Erwin Krüger, Bodo Klein, Petra Bauer, Klaus Otto, Albert Güthner und Bürgermeister Daniel Bullinger.
Erwin Krüger, Bodo Klein, Petra Bauer, Klaus Otto, Albert Güthner und Bürgermeister Daniel Bullinger. © Foto: bal
Oberrot / Andreas Balko 01.11.2017

Musikalisch umrahmt wurde die Jubiläumsfeier vom Männergesangverein Oberrot sowie von Horst Leidig am Keyboard. Eine reichhaltige Mittagskarte und ein Kuchenbuffet mit vielen süßen Köstlichkeiten lockten viele Oberroter zum Fest, und eine Tombola mit vielen tollen Preisen sorgte für reges Interesse. Petra Bauer, Vorsitzende des Ortsvereins Oberrot sowie des Bezirksverbands Backnang, erinnerte an die Anfänge des Vereins. Die seien in einer Zeit gelegen, in der sich viele Eigenheimbesitzer zu kleinen Selbstversorgern entwickelten.

Die Anfänge

Gegründet wurde der Gartenbauverein am 1. Juli 1967 mit neun Gründungsmitgliedern. Mit Albert Güthner und Erwin Krüger konnte sie zwei noch lebende Gründungsmitglieder begrüßen. Josef Steinhübl wurde damals zum ersten Vorsitzenden gekürt und stand dem Verein 29 Jahre vor. In seiner Zeit wuchs der Ve- rein auf über 100 Mitglieder an. 1997 feierte er seinen 30. Geburtstag unter Ernst Koch, der Josef Steinhübl 1996 als Vorsitzender gefolgt war. In den letzten Jahren habe der Verein, wie alle Vereine, um jüngere Mitglieder kämpfen müssen, betonte die Vorsitzende. Sie hofft, dass das Hobby Gärtnern als Ausgleich zur Arbeit von den jungen Menschen noch entdeckt wird. Um Unternehmungen wie Besenfahrten zu realisieren, kooperiert der Verein heute mit anderen Vereinen, was nach Petra Bauer mancherlei Vorteile bringt.

Bürgermeister Daniel Bullinger zeigte sich hoch erfreut darüber, dass es den Verein noch gibt, nachdem zum Jahresende 2015 die Auflösung drohte. Ein neues Vorstandsteam habe ihn jedoch wieder in die Zukunft geführt. Er zeichnet sich nach Daniel Bullinger bis heute durch ein fachliches wie auch ein geselliges Programm aus: Vorträge des Landesverbandes und Baumschnittkurse stehen neben geselligen Veranstaltungen wie Tagesausflügen. Lobend hob Bullinger hervor, dass sich der Gartenbauverein bis heute in das Gemeindeleben einbringt.

Dabei nannte er Ernährungspädagogik, die Beteiligung beim Ferienprogramm sowie den Schulgarten. Der Bürgermeister zeigte sich offen für weitere Projekte zwischen Gartenfreunden und Gemeinde. Dabei dachte er an die Gestaltung der Ortseingänge wie in der Nachbargemeinde Fichtenberg.

Hoher Besuch

Eigens zum Jubiläum war Klaus Otto, Präsident des Landesverbands, angereist. In seinem Grußwort betonte er die Wichtigkeit des Solidaritätsprinzips in einem Verein. Er sei ein Zusammenschluss von Menschen, die gemeinsame Interessen haben, mit dem Ziel, sich gegenseitig zu unterstützen.

Klaus Otto rief außerdem dazu auf, den Leitspruch des Landesverbandes „Naturgemäß gärtnern – umweltbewusst leben“ wieder mehr in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen. Bodo Klein, stellvertretender Vorsitzender des Bezirksverbandes, überbrachte Grüße in Form eines Gedichtes, das in humorvoller Weise das Wirken eines Kleingärtners beschrieb.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel