Die Landesregierung hat vor Kurzem festgelegt, unter welchen Bedingungen öffentliche Bäder wieder den Betrieb aufnehmen dürfen. Deshalb soll auch das Freibad im Trauzenbachtal bald wieder seine Pforten öffnen. Wie die Murrhardter Stadtverwaltung in einer Mitteilung schreibt, soll dies in der letzten Juniwoche geschehen. Ein genauer Termin steht noch nicht fest.

Die Bedingungen der sogenannten Corona-Verordnung Sportstätten sehen unter anderem die Einhaltung der bekannten Abstandsvorschrift von 1,50 Meter vor. Die Zahl der Gäste im Bad und in den verschiedenen Becken ist beschränkt, außerdem müssen alle Besucher dokumentiert werden.
„Es ist zu betonen, dass ein mit früheren Jahren vergleichbarer, regulärer Badebetrieb im Jahr 2020 nicht möglich sein wird. Die Stadtwerke und ihr neues Bademeistergespann Christian Runkel und Michaela Saalbach und unser Kioskpächter Roberto Granata werden jedoch alles dafür tun, dass der Aufenthalt im Bad für alle Besucher eine angenehme Auszeit vom Alltag werden kann“, heißt es aus dem Rathaus. Die Öffnung unter Corona-Bedingungen sei vor allem mit Blick auf die Haftung nicht einfach. Entscheidend werde sein, dass sich alle Besucher an die Regelungen halten.
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Schwimmen in zwei Schichten

Um möglichst vielen Gästen den Besuch des Freibads zu ermöglichen, wollen die Stadtwerke an sehr warmen und heißen Tagen einen Zwei-Schicht-Betrieb fahren. Dann sind im Internet Eintrittskarten nur für den Zeitraum von 9 bis 14 Uhr oder von 15.30 Uhr bis 20.30 Uhr verfügbar. Mitglieder des Fördervereins Freibad müssen als Stammkunden mit Dauerkarte ebenfalls ihren Besuch im Voraus online buchen. Sie bekommen mit der Buchungsbestätigung und ihrem Mitgliedsausweis Zugang zum Bad. Frühschwimmer können auf eine Online-Buchung verzichten, wenn sie eine schriftliche Vereinbarung mit den Stadtwerken abschließen und jeden Besuch auf einer Frühschwimmerliste dokumentieren.

Wohl 50.000 Euro Mehrkosten

Mit dem Förderverein Freibad ist abgestimmt, dass die Mitglieds- und Dauerkartenbeiträge demnächst abgebucht werden. „Die Einnahmen der über 900 Mitglieder unseres Fördervereins sind eine wichtige Basis, dass aus wirtschaftlichen Gründen in diesem Jahr überhaupt geöffnet werden kann“, schreibt die Stadtverwaltung weiter. Sie geht davon aus, dass für die Corona-Saison ungefähr 50.000 Euro Mehrkosten anfallen.

Sobald der konkrete Öffnungstermin und weitere Informationen zur Freibad-Saison verfügbar sind, sollen sie auf den Internetseiten der Stadt beziehungsweise der Stadtwerke sowie des Fördervereins veröffentlicht werden.
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