Fichtenberg Ausweitung der Tempo-30-Zone nicht möglich

RICHARD FÄRBER 07.07.2016
Die Tempo-30-Zone in der Erlenhofer Straße in Fichtenberg wird nicht verlängert. Sie sei verkehrsrechtlich nicht zulässig, befand die Verkehrsschau.

Die Erlenhofer Straße war einer der strittigsten Punkte, als Fichtenberger innerorts zur Tempo-30-Zone erklärt wurde. Die Geschwindigkeitsbegrenzung endet nämlich dort nach der Einmündung der Schelmenäcker. Danach gilt Tempo 50 – auch auf Höhe des Spielplatzes, der Einmündung der Hoflochstraße und der Einmündung der Dammstraße am Diebach-Stausee. Vor allem wegen des Spielplatzes und weil dort häufig Kinder die Straße queren, gab’s für diese Entscheidung wenig Verständnis.

Sie ist freilich nicht zu ändern. Das zeigte sich bei der letzten Verkehrsschau. Die Erlenhofer Straße sei eine Kreis- und Ortdurchgangsstraße, stellten die Experten fest, und die innerörtliche Regelgeschwindigkeit für solche Straßen betrage nun einmal 50 Stundenkilometer. Ergo: Es gebe keine zwingenden Gründe und keine rechtliche Handhabe, dies zu ändern. Geprüft werde, ob auf Höhe des Stausees Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt werden könnten.

Erfolgreicher verlief die Verkehrsschau in Langert. Dort kann nun endlich eine Bushaltestelle aufgestellt werden. Die Haltestelle wird in Fahrtrichtung Hornberg angelegt und entsprechende Verkehrszeichen aufgestellt. An dem gut ausgebauten Feldweg, der im Dappach in die Verbindungsstraße nach Langert einmündet, wird ein Vorfahrtsschild aufgestellt, damit keine Rechts-vor-Links-Missverständnisse aufkommen. In der Tälestraße wird, nachdem nun auch der Werkverkehr von der Scholz AG direkt auf die L 1066 fließt, das LKW-Durchfahrtsverbot aufgehoben. Ob in der Lindenstraße eine Absturzsicherung zum Bahndamm nötig ist, bleibt offen. Die Gemeinde müsse dies als Straßenbaulastträger mit der Bahn abstimmen, heißt es im Protokoll.