Gschwend Auf Tauchstation im Wasserreich

Die Kinder beim Tauchgang. Die Rettungsschwimmer der DLRG hatten das Hallenbad mit Puzzelteilen ausstaffiert.
Die Kinder beim Tauchgang. Die Rettungsschwimmer der DLRG hatten das Hallenbad mit Puzzelteilen ausstaffiert. © Foto: Wolfgang Pfister
Gschwend / Wolfgang Pfister 18.08.2018
Pressluftflaschen, Taucherjacket, Atemregler, Flossen und Tauchermaske – vieles ist für sechs Mädels und acht Jungs beim Ferienprogramm der DLRG Gschwend neu.

Tauchlehrer Frank Opp und ein Mitarbeiterteam der DLRG Gschwend führten die Kinder behutsam an das Gerätetauchen heran. An jedem Jacket war eine Pressluftflasche angebracht, welche mit 200 Bar Druck gefüllt rund 2000 Liter Atemluft enthielt. Tariergewichte waren zur Sicherheit keine enthalten, eher sollten die Kinder etwas paddeln müssen, um auf den Grund des Schwimmbeckens zu gelangen.

Der Tauchlehrer erklärte die Verwendung der Gerätschaften ausführlich, dann steckten sich die ersten fünf Kinder die Mundstücke der Atemregler zwischen die Lippen und atmeten zum ersten Mal aus dem Gerät. Zuerst über Wasser, dann unter Wasser, was für sie recht ungewohnt war. Mit leichten Flossenschlägen bewegten sich die Kinder in tieferes Wasser. Ganz Mutige gingen gleich auf Tauchstation, andere blieben knapp unter der Wasseroberfläche und beobachteten das Treiben mit Vorsicht.

Ein Hai im Becken

Die Unterwasserwelt war von den Veranstaltern interessant gestaltet worden. Eine Rettungspuppe stand zur Bergung bereit, durch aufgebaute Hindernisse musste getaucht werden, ein überdimensionales Puzzle wartete auf das richtige Zusammenlegen der Einzelteile. Dazu gab es jede Menge Tauchringe, Bälle und einen Spielzeughai, der rasant durchs Wasser flitzte.

„Coole“ Erfahrung

Frank Opp und Matthias Stütz waren unter Wasser immer dicht bei den jungen Tauchern und leisteten Hilfestellung, wenn etwas nicht klappte. Während jeweils fünf Kinder unter Wasser waren, wurden die anderen mit Spielen, Flossenschwimmen und Schnorcheln beschäftigt. Wer sich ausruhen wollte, konnte sich auf einer Schwimmmatte auf dem Wasser dahin schaukeln lassen.

Nach rund 20 Minuten war der erste Tauchgang beendet und die nächsten fünf Kinder waren an der Reihe. Wer Lust und Laune hatte, konnte im Verlauf des mehrstündigen Ferienprogramms zwei- bis drei Tauchgänge im Wasserreich absolvieren. Am Schluss waren rund 25.000 Liter Atemluft verbraucht. Auf die Frage von Matthias Stütz an eine junge Teilnehmerin, wie denn der Eindruck vom Tauchen so war, kam die kurze Antwort: „Cool!“

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