Gschwend Ansturm auf das Höhenfest

Seit mehr als 30 Jahren wird das Höhenfest gefeiert. Martin Mühlhäuser (Mitte) und seine Frau Bettina (rechts) beteiligen sich mit einer Reitaktion.
Seit mehr als 30 Jahren wird das Höhenfest gefeiert. Martin Mühlhäuser (Mitte) und seine Frau Bettina (rechts) beteiligen sich mit einer Reitaktion. © Foto: Wolfgang Pfister
Gschwend / Wolfgang Pfister 30.08.2018
Der Gschwender Musikverein freut sich über perfektes Wetter und viel Publikum. Rund 80 Helferinnen und Helfer sind bei der Traditionsveranstaltung pausenlos im Einsatz.

Die Zeit der großen Sommerfeste neigt sich langsam dem Ende zu. Viele Menschen wollten so ein Fest offensichtlich nochmals von Herzen genießen. Das Höhenfest im Gschwender Teilort Altersberg war nicht nur deshalb ein Riesenerfolg für den Musikverein Gschwend. „Das Wetter ist einfach perfekt“, schwärmte Vorsitzender Dieter Grau. Und auf sein Team war wie immer Verlass. Rund achtzig Frauen und Männer des Musikvereins hatten alles perfekt vorbereitet für den großen Ansturm – und der ließ nicht lange auf sich warten.

Bei Festbeginn um halb elf war schon eine Menge los und der Begriff „Höhenfest“ machte bei Sonnenschein und klarem Himmel mit eindrucksvoller Rundumsicht seinem Namen alle Ehre. Auf der Durchgangsstraße herrschte reger Anreiseverkehr.

Aus allen Richtungen

Größere Probleme blieben aus, da auf den umliegenden Wiesen genügend Parkplätze zur Verfügung standen. Ganze Gruppen von Wanderern und Radfahrern kamen aus allen Richtungen in das beschauliche Altersberg, das seit über 30 Jahren Veranstaltungsort dieses Fests ist.

Die aktive Kapelle unter Leitung von Dirigent Frieder Geiger spielte mit rund 20 Musikern dezente Unterhaltungsmusik aus ihrem umfangreichen Repertoire, die anderen Orchestermitglieder und viele weitere Helfer waren hinter den Schanktischen und in der Essenszubereitung fast pausenlos im Einsatz. Für rund 450 Gäste waren Sitzplätze vorhanden und diese reichten kaum aus. Das Festzelt war voll besetzt, ebenso die Plätze im Freien auf der Wiese.

Neben den üblichen Speisen aus der Fritteuse und vom Grill war es besonders der Krustenbraten, welcher reißenden Absatz fand. Rund 65 Kilogramm dieser deftigen Spezialität sollten im Laufe des Tages über die Theke gehen und selbst das war offenbar noch zu wenig, wie sich gegen Abend herausstellen sollte.

Für Kaffeetanten und Kuchenliebhaber war die „Kaffeescheune“ geöffnet. Kreative Hausfrauen des Musikvereins hatten nicht weniger als siebenundvierzig Torten und Kuchen gebacken – die Vielfalt war unbeschreiblich und machte den Besuchern die Auswahl schwer. Abgerundet wurde das Angebot mit Eiskaffee und Eisschokolade.

Gjösta und Saela sind gesattelt

Gegenüber dem Festplatz war die Station für Ponyreiten. Gjösta und Saela waren gesattelt und warteten geduldig auf kleine und große Personen, die sie durch Altersberg tragen durften. Die fremd klingenden Namen kommen nicht von ungefähr. „Es handelt sich um Islandpferde“, erklärte Bettina Mühlhäuser. Diese vielseitige und robuste Pferderasse ist von kräftiger Statur und wird auch als Islandpony bezeichnet. Insofern war der Begriff „Ponyreiten“ doch nicht falsch gewählt.

Bettina Mühlhäuser und ihrem Ehemann Martin gehören die beiden Stuten und beide unterstützen seit vielen Jahren den Musikverein mit dieser Reitaktion. Den Kindern und Jugendlichen haben die Ausritte offensichtlich Spaß gemacht und den beiden Pferden wohl auch, hatten sie doch ordentlich was zu tun.

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