Gaildorf Angst überwunden, Teamgeist gestärkt

25 Mädchen und Jungen nehmen am Ausflug in den Kletterwald teil.
25 Mädchen und Jungen nehmen am Ausflug in den Kletterwald teil. © Foto: privat
Gaildorf / swp 15.08.2018
Die Gaildorfer Bürgerstiftung unterstützt einen Ausflug zum Kletterpark in Wetzgau.

Wie Tarzan im Dschungel fühlten sich 25 Mädchen und Jungen bei einem Ausflug im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Gaildorf, den das Jugendreferat in Kooperation mit der Schulsozialarbeit der Haller AWO kürzlich angeboten hat. Ziel der Gruppe war der Kletterwald in Schwäbisch Gmünd-Wetzgau. Er wurde anlässlich der Gartenschau erstellt und hat verschiedene Kletterpfade mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, die von Klein und Groß genutzt werden können. Sogar Rollstuhlfahrer haben die Möglichkeit einen Parcours zu absolvieren.

Der Waldseilpark mit seinen pädagogischen Elementen bietet eine gute Plattform, den Teamgeist der Kinder und Jugendlichen zu stärken. Sie werden vor Herausforderungen gestellt und können gemeinsam schwierige Aufgaben bewältigen.

Zu Beginn wurden die Klettergurte und Helme verteilt. Anschließend wurden alle in die Benutzung des Equipments eingewiesen und konnten bei einem Einführungsparcours alles einmal ausprobieren. Das Absicherungssystem „Smarties“ ist neu und sorgt für große Sicherheit bei Kindern und Betreuern, da die Karabiner miteinander kommunizieren, sodass immer nur einer von beiden geöffnet werden kann.

Im Kletterwald wurden die Kinder in Gruppen aufgeteilt – abhängig davon, ob sie schon Erfahrung im Klettern haben oder nicht. Die leichteren Parcours tragen die Farben gelb, orange oder rot; den schwarzen Parcours darf man hingegen erst ab 14 Jahren nutzen. Die Kinder schwangen sich zwar nicht wie Tarzan im Urwald von Liane zu Liane, sondern von Hindernis zu Hindernis, doch das Abenteuer war genauso groß. Dies zeigte das begeisterte Lachen und Schreien, welches laut durch den Kletterwald hallte.

Nach der ersten Runde tauschten die Teilnehmer viele Tipps aus. Dazu gab es Flammkuchen und viel Wasser, denn die Temperaturen waren ebenfalls in ungeahnte Höhen geklettert. Gestärkt ging es in den zweiten Teil des Tages, wo die schwierigeren Parcours auf die Kinder warteten. Auch einige Betreuer überwanden ihre Ängste und trauten sich mit Unterstützung der Kids und viel Anfeuerung auf den ein oder anderen Parcours.

Zurück im Bus sah man viele fröhliche Gesichter. Nach und nach kehrte Ruhe ein, da nach drei Stunden klettern die Kräfte dann doch am Ende waren.

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