Gaildorf Albverein Gaildorf erkundet die Gegend rund um Eutendorf

Überraschende Haken und Abstecher führten bisweilen in wegloses Gelände: die Gaildorfer Albvereinler auf ihrer Wanderung bei Eutendorf.
Überraschende Haken und Abstecher führten bisweilen in wegloses Gelände: die Gaildorfer Albvereinler auf ihrer Wanderung bei Eutendorf. © Foto: gb
GB 03.09.2015
Die Gegend rund um Eutendorf stand kürzlich beim Gaildorfer Albverein auf dem Programm. Heiß war's, und häufig gerieten die Wanderer ins Schwitzen. Entschädigt wurden sie mit überraschenden Aussichten.

Vor dem Verschmachten retteten die Wanderführer bei der letzten Wanderung des Gaildorfer Albvereins mit gekühlten Getränken- gut getarnt deponiert im Wald - ihre "Gefolgschaft". Fast schon selbstverständlich die Überraschung von Peter und Carola Kronmüller, aber heuer besonders willkommen.

Dass sich bei der Hitze gut zwanzig Wanderer auf die hügelige Abenteuertour über Stock und Stein um Eutendorf aufmachten, wurde am Ende sehr gelobt und die dabei waren, haben es sicher nicht bereut.

Den Wert der schattenspendenden Bäume und kühlen, bachdurchflossenen Talgründe bekam man eindrücklich zu spüren. Über verbrannten Wiesen mit tiefen Rissen stand die Luft und man genoss das Eintauchen in den Schatten des Waldes, wenngleich auch dort diverse Aufstiege "dampfen" ließen. An alten Weinbergmauern kam man vorbei, den durchwanderten Schneitberg in seiner vollen Länge, wie der Wanderführer informierte. Kohlenstraße? Nein.

Dann das vertraute Wegzeichen des Kocher-Jagststeigs und wieder eintauchen in fast zugewachsene Pfade, die zu Fischweihern mit kapitalen Karpfen und zum Zusammenfluss von Antebach und Adelbach führen.

So war die Tour sehr abwechslungsreich mit überraschenden Haken und Abstechern in teils wegeloses Gelände. Noch stand der letzte Aufstieg zum Buchhorn bevor, doch herrliche Blicke kocherabwärts über Westheim, Uttenhofen bis zu den Waldenburger Bergen lenkten ab. Mit einem Picknick unter alten Kastanienbäumen fand die Wanderung ihren Abschluss.