Gaildorf Motocross: wieder volles Programm

Was die Schafe von Manfred Voigt übrig gelassen haben, wird mit der Motorsense beseitigt. Seit Samstag wird auf der „Wacht“ wieder gearbeitet. Bis zum nächsten Motocross am 8. und 9. September in Gaildorf werden viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz sein, um für eine optimale Vorbereitung zu sorgen.
Was die Schafe von Manfred Voigt übrig gelassen haben, wird mit der Motorsense beseitigt. Seit Samstag wird auf der „Wacht“ wieder gearbeitet. Bis zum nächsten Motocross am 8. und 9. September in Gaildorf werden viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz sein, um für eine optimale Vorbereitung zu sorgen. © Foto: Peter Lindau
Gaildorf / Peter Lindau 13.08.2018
Am Samstag haben auf der „Wacht“ die Aufbauarbeiten für die ADAC MX-Masters begonnen. Bis zum Rennwochenende entsteht jetzt täglich ein Stück Infrastruktur. Der MSC Gaildorf freut sich über weitere Helfer.

Was die 200 Schafe von Manfred Voigt aus Michelbach an Gras und Unkraut übrig gelassen haben, wurde am Samstag mit Rasenmähern und Motorsensen beseitigt. Die „Wacht“ verwandelt sich ab sofort wieder in eine Rennstrecke. Bis zum nächsten Gastspiel der ADAC MX-Masters am 8. und 9. September ist der Zeitplan des Motorsportclubs (MSC) Gaildorf eng getaktet. Nach den Mäharbeiten „gibt es ab Montag wieder das volle Programm“, weiß Jürgen Jäckel aus jahrzehntelanger Motocross-Erfahrung. Heute wird der erste Zaun für den Zuschauerbereich aufgestellt, dann folgt der Sicherheitszaun und schließlich die Abgrenzung des Außengeländes.

Straffes Programm

Jeden Tag sind die MSC-Mitglieder und viele andere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer jetzt im Einsatz. Gearbeitet wird jeden Werktag ab 17 Uhr und an den Samstagen ab 9 Uhr. Jede helfende Hand ist bei den Motorsportlern willkommen. Wer mitarbeiten möchte, findet sich einfach auf der Rennstrecke ein. An „G’schäft“ wird es nicht mangeln. „Wenn das Zelt kommt, wird sich die Zahl der Helfer noch erhöhen. Viele sind derzeit noch in Urlaub“, sagt Jürgen Jäckel. Die Arbeitskräfte auf der Rennstrecke seien leider immer die gleichen – und sie werden immer älter. Der im Dezember zum sechsten Mal als bester Veranstalter der ADAC MX-Masters ausgezeichnete MSC Gaildorf ist in der glücklichen Lage, dass bereits viel Infrastruktur vorhanden ist. „Die Bewässerung der Strecke liegt im Boden“, erklärt Jäckel und bekundet gleichzeitig seine Sorge über die anhaltende Trockenheit. Was die Gefahr eines Wiesenbrandes betrifft, heiße es jetzt aufzupassen. Nicht umsonst habe man erst kürzlich einen zusätzlichen Wassertank vergraben. Der Behälter fasse 30.000 Liter. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen hofft man beim MSC auf Regen.

Wer auf der Rennstrecke mit anpackt, soll das nicht ganz umsonst machen. Jürgen Jäckel winkte am Samstag die Männer mit der Motorsense zum Start- und Zielhaus. Dort wartete zur Mittagszeit Sauerbraten mit Spätzle und Kroketten auf die Schaffer.

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