Gaildorf / Karl-Heinz Rückert Die Freie Wählervereinigung (FWV) hat in einer Aufstellungsversammlung ihre Bewerber um Mandate im Gaildorfer Gemeinderat benannt.

Die ganzen Formalien zur Einreichung der Bewerberliste müssen heute Abend erledigt werden“, kündigte Heinrich Reh den Inte­ressenten und Gästen im gut besuchten Sängerraum in Großaltdorf an. Demokratie funktioniere nur, wenn auch Bereitschaft bestehe, mitzuwirken, dankte Reh den Besuchern.

Der erfahrene Gaildorfer Gemeinderat umriss die Entwicklung der Freien Wählervereinigung, die als Liste seit 1980 auch im Gaildorfer Rat vertreten ist. Die FWV Gaildorf ist ohne Satzung frei organisiert. Ziel der Vereinigung im Stadtrat sei, für Gaildorf etwas zu erreichen. Das soll ohne Fraktionszwang geschehen. Jeder Mandatsträger der FWV entscheidet nach eigenem Wissen und Gewissen, um den besten Weg für Gaildorf zu suchen und zu finden. Dabei gäbe es noch viel zu tun, betonte Versammlungsleiter Reh.

Die im Gaildorfer Ratsgremium vertretenen Fraktionen hätten sich darauf verständigt ihre Bewerberzahl auf 16 zu beschränken, informierte Heinrich Reh, ehe sich die Bewerberinnen und Bewerber persönlich vorstellten. Allen war gemeinsam, mitgestalten, mitsprechen und etwas bewegen zu wollen. Reh war danach sicher, mit dem breiten Spektrum der Bewerber aus dem bürgerschaftlichen Umfeld am 26. Mai eine ausgezeichnete Auswahl anbieten zu können: „Vielfalt ist sehr wichtig!“

Die Bundesstraße 19 bei Münster wird voraussichtlich ab nächstes Jahr für eineinhalb Jahre komplett gesperrt.

Alle Kandidaten bestätigt

„Jetzt wird’s ernst“, kündigte Reh die formelle Wahl der Be­werber und deren Platzierung auf der Liste an. Die Entscheidung der 24 Teilnehmer fiel einmütig aus: Alle 16 Kandidaten wurden bestätigt.

Auf der Liste sollen sie in alphabetischer Reihenfolge erscheinen: Werner Altvater, Stefan Hermann, Jürgen Jäckel, Dieter Maier, Stefan Marinelli, Eva Justine Mayer, Heinrich Reh, Heike Rosner, Christian Runkel, Gabrie­le Schagemann, Luis Schmelzle, Jürgen Schmidt, Ulrich Stahl, Frank Stettner, Markus Weiß und Erhard Wörz.

Über Art und Form, wie sich die Freie Wählervereinigung mit Werbung und Wahlveranstaltungen bis zum Wahltermin der ­Öffentlichkeit präsentiert, soll nun eine Arbeitsgruppe diskutieren.

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