Lokal "Scheuer Revival" lockt Fans der einstigen Fichtenberger Kneipe auf den Kornberg

Fichtenberg/ Kornberg / KMO 24.04.2013
Die Fichtenberger "Scheuer", im August vergangenen Jahres dem Erdboden gleichgemacht, ist wiedererstanden - zumindest in Gedanken vieler Stammgäste des früheren Country- und Westernlokals.

Im "verflixten siebten Jahr ohne" - vor mehr als sechs Jahren hat die legendäre Fichtenberger Musik-Kneipe "Zur Scheuer" ihre Pforten geschlossen - sollte es endlich so weit sein: Zwei einstige treue Stammgäste, Lothar "Lo" Merkl und seine Tochter Meli, machten Ernst und planten kurzerhand eine "Scheuer Revival"-Party im gemütlichen Viehstall der Familie Hertlein in Oberrot-Kornberg.

Das Interesse an diesem nostalgischen Event war enorm, und so waren die 80 vorbereiteten Eintrittskarten in nur vier Tagen restlos vergriffen. "Scheuer"-Freunde aus allen Teilen der Region wollten sich die große Sause am vergangenen Freitag nicht entgehen lassen. Schließlich hatte sich auch ein Musiker aus dem Fränkischen angesagt, der wohl nirgends so oft und nach Meinung seiner Fans selten so leidenschaftlich Gitarre gespielt und gesungen hat wie einstmals in dem kleinen, weithin bekannten Kultlokal in Fichtenberg: Dirk "Sebbo" Sebrowski, Kopf der legendären Band "Amarillo", war mit dem E-Gitarristen Oliver "Oli" Langer auf den Kornberg gekommen, um das "Feeling von damals" zu zelebrieren. Und zu genießen.

Im Gepäck das bewährte "Scheuer"-Repertoire: Country-Klassiker von Alan Jackson bis Garth Brooks, sanfte Balladen und harter Rock - und sogar eine Session mit dem stimmgewaltigen Jürgen "Präsi" Hägele gab es zum deftigen Viehstall-Büfett. Ausgelassene Stimmung in den Reihen der Gäste, darunter die "Scheuer-Familie" Kunig und nicht zu vergessen die wackeren "Weißmäntel" . . . Sie alle schwelgten in Erinnerungen - an "damals". Und so war das nächste Projekt der "Scheuer"-Fans auch schnell in trockenen Tüchern: Wenn alles klappt, soll es schon im kommenden Herbst ein Wiedersehen geben.