Gschwend „Reines stattliches Aussehen“

Gschwend / kmo 26.07.2018
Gschwend hat sich vom armen Dorf zur aufstrebenden Gemeinde entwickelt. Mit dem RUNDSCHAU-Projekt „Hier sind wir zu Hause“ haben nun die Bürger das Wort.

Gschwend, heißt es in der Beschreibung des Oberamts Gaildorf aus dem Jahr 1852, sei eine der ärmsten Ortschaften im Bezirk. Aber, und das verstand der damalige Chronist als Kompliment an den dortigen Menschenschlag, die seinerzeit etwas mehr als 2000 Einwohner zählende Gemeinde habe „ein reinliches stattliches Aussehen, wozu namentlich die Häuser mehrerer Wirthe und Kaufleute beitragen.“

Viele Aufgaben gemeistert

Arm ist Gschwend mit seinen 5000 Einwohnern zwar längst nicht mehr. Allerdings zählt es auch nicht zu den reichen Kommunen im Land. Ältere Bürger erinnern sich noch an die ungeheuren Anstrengungen, die unternommen werden mussten, um die 85 Wohnplätze mit Wasser zu versorgen und die Entsorgung der Abwässer über eine zentrale Kläranlage hinzubekommen.

Das ist Geschichte. Den früheren Bürgermeistern Karl Schmidt, Helmuth Kaufmann und Rosalinde Kottmann  ist es im Schulterschluss mit den jeweiligen Gemeinderäten gelungen, neben den Pflichtaufgaben auch Freiräume für die Kür zu schaffen.

Zielstrebig setzt der seit zwei Jahren amtierende Rathauschef Christoph Hald (Foto) diese Politik fort – wobei er auch die veränderten Bedürfnisse im Blick hat: Viel Wert legt die Gemeinde darauf, jungen Familien ein zeitgemäßes, heimeliges Umfeld zu gestalten. Weiter konzentriert sich die Kommunalpolitik darauf, die noch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten geschaffene Infrastruktur zu erhalten – also verantwortungsvoll mit den Werten der Bürger umzugehen.

Sind die Bürger zufrieden?

Womit das Thema angeschnitten wäre: Wie bewerten die Gschwenderinnen und Gschwender ihre Heimatgemeinde? Wie zufrieden sind sie mit Zustand und Angebot von Schule und Kindergärten? Wie ist es um den öffentlichen Personennahverkehr bestellt? Gibt es ausreichend und vor allem bezahlbaren Wohnraum? Lässt es sich in Gschwend gut alt werden? Fühlen sich die Bürger hier im südwestlichen Zipfel des Ostalbkreises sicher? Schließlich und endlich ist die Frage, ob sich die Menschen in ihrer Gemeinde insgesamt wohlfühlen, von elementarer Bedeutung.

Die Antworten auf ebendiese Fragen – die die RUNDSCHAU an alle Bürger richtet (siehe untenstehenden Coupon) – können dazu beitragen, die Gemeinde noch lebens- und liebenswerter zu gestalten.

Beim Marktplatzfest: Bürger feiern und bewerten ihre Gemeinde

Feiern und reden: Das „After-Work-Marktplatzfest“ feiert am Donnerstag in Gschwend Premiere. Das Programm kann sich mit Livemusik, Hüpfburg, Cocktailbar und vielem mehr sehen lassen – und darüber hinaus bietet das Fest die Gelegenheit, die RUNDSCHAU näher kennenzulernen und gleichzeitig Spannendes über die Gemeinde zu erfahren. Im Rahmen der Aktion „Hier sind wir zu Hause“, die um 17 Uhr beginnt, führt Redaktionsleiter Jochen Höneß ein Interview mit Bürgermeister Christoph Hald. Zudem gibt’s mit der Abomax-Karte eine Ermäßigung auf Grillwurst und kühle Getränke. Beginn ist um 17 Uhr; die Bierprobe startet um 19 Uhr. Gegen 21 Uhr soll das Marktplatzfest mit Livemusik ausklingen.

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