Was wäre, wenn – das Coronavirus nicht die Welt in Angst und Schrecken versetzt hätte? Dann hätte Gaildorfs Bürgermeister Frank Zimmermann heute das Freibad auf dem Kieselberg eröffnet. Dem ist nun nicht so. Dennoch: „Unser Mineralfreibad werden wir recht kurzfristig in einen betriebsbereiten Zustand versetzen können“, sagt Bürgermeister Frank Zimmermann.

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Die Anlage sei in den letzten Wochen „von gärtnerischer Seite bereits für die Badesaison hergerichtet“, nun müssten noch das 50-Meter-Sport-Kombi- und das Sprungbecken sowie das Kinderplanschbecken mit Wasser gefüllt und Badewassertechnik in Betrieb genommen werden. Dieser letzte technische Schritt, so der Rathauschef, nehme etwa zwei Arbeitswochen in Anspruch. Durch die Regelungen der aktuell rechtskräftigen Corona-Verordnung des Landes dürfe die Stadt Gaildorf als Betreiberin die Anlage noch nicht für Badegäste öffnen. Ob sich dies in den nächsten Wochen ändern werde, bleibe abzuwarten.

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Noch nicht abzuschätzen ob und wann Saison beginnt

Ihm als Bürgermeister sei es wichtig, „den Menschen in Gaildorf und im Limpurger Land dann, wenn dies aus Sicht der Gesundheit unserer Bevölkerung, die für mich oberste Priorität genießt, vertretbar ist, wieder attraktive Freizeitgestaltungsmöglichkeiten bieten zu können“. Und da gehöre das Freibad „ganz vorne mit dazu“ – als Einrichtung, „die der sportlich-entspannten Erholung vom Alltagsstress und dem Wohlbefinden und der Gesundheit unserer Badegäste dient“. Wenn seitens des Landes die Vorgaben für den Betrieb von Bädern gelockert würden, „wird unser Freibad in jedem Fall bereitstehen“.

Wie das funktionieren könnte? Bürgermeister Zimmermann: „Wie ein Badebetrieb unter strengsten Hygiene- und Abstandsauflagen für nur eine gewisse Anzahl an Badegästen und gegebenenfalls für wechselnde Benutzergruppen dann konkret ausgestaltet werden muss, kann zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch niemand abschätzen“.