Handwerk, Büro, Studium? 12. Jobbörse in Gaildorf sehr gut besucht

Die drei Schülerinnen nutzen die Gelegenheit, sich bei der Jobbörse über verschiedene Berufe zu informieren. Foto: ka
Die drei Schülerinnen nutzen die Gelegenheit, sich bei der Jobbörse über verschiedene Berufe zu informieren. Foto: ka
CORNELIA KAUFHOLD 23.04.2012
Viele junge Leute nutzten am Samstagvormittag die Chance, sich bei der Jobbörse im Schenk-von-Limpurg-Gymnasium in persönlichen Gesprächen über diverse Berufe und Studiengänge zu informieren.

Sie können sich auf Augenhöhe austauschen. Azubis sind die Ansprechpartner für die Besucher der Jobbörse, aber auch die Ausbildungsleiter sind vor Ort und geben ausführlich Auskunft. Heinz Waldenmaier ist einer von ihnen. Seit 20 Jahren ist er Ausbildungsleiter bei der Firma kocher-plastik in Sulzbach-Laufen und von Anfang an bei der Gaildorfer Jobbörse vor Ort.

Eine ganze Reihe schöne Gespräche habe er schon gehabt, erzählt er zur Halbzeit der Jobbörse gegen 11 Uhr. 14 neue Azubis erwartete er nach den Sommerferien. Auch einer der BA-Studenten ist am Stand. Maschinenbau studiert er im dualen System. Dessen Vorteile liegen für den jungen Mann auf der Hand: Er verdient den Lohn eines Azubi, kann zum Studium pendeln und wird nach dem Examen höchst wahrscheinlich übernommen. Stressig seien die drei Jahre schon, räumt er ein, "aber überschaubar". Sehr viele Firmen bieten das BA-Studium an, Bott etwa und Bechtle, Mahle und Klenk, die Bausparkasse, die Deutsche Rentenversicherung, die VR-Bank und die Sparkasse, aber auch Behörden wie das Landratsamt, die Bundesagentur für Arbeit. Dabei ist das Studium bei weitem nicht alles. Die Jobbörse macht das unüberschaubare Angebot an Berufen übersichtlich und schafft so beste Voraussetzungen, den passenden Beruf zu finden.