Ortsentwicklung Zweierlei Gefahrenstellen

Hochwassergefahr war eines der Themen beim Vor-Ort-Termin der CDU-Gemeinderatsfraktion in Altbierlingen. Die Ortschaftsräte und interessierte Bürger besichtigten dabei den Dorfbach.
Hochwassergefahr war eines der Themen beim Vor-Ort-Termin der CDU-Gemeinderatsfraktion in Altbierlingen. Die Ortschaftsräte und interessierte Bürger besichtigten dabei den Dorfbach. © Foto: Christina Kirsch
Altbierlingen / Christina Kirsch 19.07.2018
Beim Vor-Ort-Termin der CDU-Gemeinderatsfraktion in Altbierlingen besichtigten die Ortschaftsräte und interessierte Bürger zwei problematische Stellen im Dorf.

Wenn es Hochwasser gibt, laufen wir hier voll.“ Das sagte Ortsvorsteher Michael Mouratidis bei einer Begehung der CDU-Gemeinderatsfraktion in seinem Heimatdorf Altbierlingen. Zunächst traf sich die Fraktion an dem Gasthaus Rose und schlenderte dann die Wagnerstraße entlang zum nordöstlichen Dorfende. Dort wohnt auch Kurt Lämmle, dessen Keller bei letztem Hochwasser 2016 voll lief. „Bei uns kommt dann bei heftigen Regenfällen das Wasser von Griesingen runter und sammelt sich hier wie in einem Becken“, erläuterte  der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Michael Mouratidis vor Ort.

Eine Rückhaltung wäre zum Schutz der Anwohner eine geeignete Idee, schlug der Ortsvorsteher vor. Denn die Flut setzt sich über den Dorfbach, der teilweise verdolt ist, in die Dorfmitte fort. Am Fallenstock, der bei der Besichtigung nur ein schmales Rinnsal aufwies, staut sich das Wasser, läuft auf die Straße und setzt die Anwesen von Anwohnern unter Wasser. Als erste Maßnahme habe man nach den Erfahrungen vergangener Hochwasser im Feuerwehrhaus Sandsäcke gelagert, berichtete Michael Mouratidis.

Eine zweite Gefahrenstelle ganz anderer Art besichtigten die Räte am Dorfeingang an der Kreuzung der K 7353 mit der Dorfstraße. Wie bestellt fuhr ein Auto mit mutmaßlich  erhöhter Geschwindigkeit auf die Dorfstraße. „Hier müssen acht Kinder die Dorfstraße überqueren“, gab Michael Mouratidis zu bedenken. Geschwindigkeitsmessungen hatten ergeben, dass bei  2027 gemessenen Autos insgesamt 98 Autos zu schnell waren. Die Einmündung ist schon in vergangenen Verkehrsschauen immer wieder Thema gewesen. Ein Kreisverkehr wurde schon angedacht und Inseln oder Pylonen vorgeschlagen. „Wir wollen einfach, dass man irgendetwas macht, um die Stelle zu entschärfen“, meinte Michael Mouratidis. Der Begehung schloss sich eine nicht öffentliche Sitzung in der „Rose“ an.

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