Wiedersehen mit Munderkingen

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Bildtext © Foto: Thomas Hirschle
swp 05.10.2018

Zu einem Wiedersehen mit dem Munderkinger Ortsschild kam es für Thomas Hirschle am 3. Oktober beim Tag der deutschen Einheit in Berlin. Der gebürtige Munderkinger (Bild oben) lebt mit seiner aus Brandenburg stammenden Ehefrau Catrin seit 1993 in Berlin und nutzte das zum Feiertag aufgebrachte Einheitsband, um vertraute Ortsschilder aus dem Alb-Donau-Kreis zu fotografieren – „vorzugsweise natürlich Munderkingen“. Hier ist Hirschle (Jahrgang 1959) aufgewachsen, ehe er in Tübingen studiert und danach zunächst fünf Jahre in Nürnberg gearbeitet hat. Im Einheitsband wurden zwischen Hauptbahnhof und Potsdamer Platz, über die Fußgänger-Spreebrücke, vorbei am Kanzleramt und über die Straße des 17. Juni alle rund 11 400 Städte und Gemeinden in Deutschland aufgezählt – von Aach in Baden-Württemberg bis zum sächsischen Zwönitz. Der Heimatort sei für viele Menschen in Deutschland der wesentliche Bezugspunkt ihrer Herkunft, sagte Moritz van Dülmen, Geschäftsführer der Kulturprojekte Berlin GmbH, „manchmal noch stärker als die eigene Nation“.

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