Landschaft Weiterer Termin für Bürgerwerkstatt

Oberdischingen / Rainer Schäffold 01.12.2016

Die Entscheidung soll im Februar fallen: Gibt es in Oberdischingen eine freiwillige Flurneuordnung, die zusätzlich zum angeordneten Verfahren im Zuge des Baus der Querspange zwischen B 311 und B 30 umgesetzt wird? In einer Bürgerversammlung soll das Meinungsbild der Oberdischinger ermittelt werden. Nur, wenn eine deutliche Mehrheit – Bürgermeister Fritz Nägele spricht von 70 oder 80 Prozent – dafür ist, wird die Gemeinde das Verfahren beantragen. Dann würden, bis es dann wirklich losgeht, nochmal ungefähr zwei Jahre ins Land gehen, schätzt Nägele.

Wie berichtet hat sich im Vorfeld eine Bürgerwerkstatt gebildet, die unter Anleitung des Flurneuordnungsamts des Landratsamts inzwischen sechsmal zusammengetreten ist. Dabei wurden Möglichkeiten ausgelotet und Kosten geschätzt. Ums Geld ging es hauptsächlich beim jüngsten Workshop. Eine wichtige Rolle spielte dabei die Frage, ob neu anzulegende Wege in  Asphalt- oder Schotterausführung angelegt werden. Asphalt wäre deutlich teurer.

Ein weiterer Workshop soll nun noch offene Fragen zum Thema Natur- und Hochwasserschutz klären. Das Treffen wird im Januar stattfinden, dazu sollen Spezialisten aus den Umweltverbänden BUND und Nabu hinzugezogen werden. Rainer Schäffold