Wanderkonzeption Weitere Wege im Blick

ah 31.12.2016

Die Wanderkonzeption für den Alb-Donau-Kreis befindet sich auf der Zielgeraden, schreibt der Fachdienst Ländlicher  Raum, Kreisentwicklung im Jahresbericht 2016. Wie ausführlich berichtet, hat das für die Umsetzung beauftragte Fachbüro Sievers die bisherigen Wege mit dem Schwäbischen Albverein und den Gemeinden überarbeitet und abgestimmt sowie einen Beschilderungsplan mit neuen Wegzeigern erstellt. Darüber hinaus wurden 20 touristische Landkreistouren herausgearbeitet, die vom Landkreis als Rundwanderwege touristisch vermarktet werden sollen. Vier dieser Wege sollen in einem ersten Schritt als Qualitätswanderwege zertifiziert werden, zwei in Blaubeuren, einer im Kleinen Lautertal bei Herrlingen und einer zwischen dem Großen Lautertal und der Ehinger Alb. Der Kreis sieht jedoch Potenzial für weitere Wege.

In Ehingen hat das Votum für einen Wanderweg zwischen Erb­stetten und Unterwilzingen mit Rückweg über Lautertal und Wartstein für Diskussionen gesorgt, denn dieser landschaftlich unbestritten sehr reizvolle Weg wäre seit der Umwandlung des „Löwen“ in Erbstetten in eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge ohne jede Einkehr- und Versorgungsmöglichkeit. Als Alternative für einen weiteren Qualitätswanderweg im Raum Ehingen ist deshalb eine Runde zwischen dem Blauen Steinbruch in Ehingen und dem Landgericht bei Kirchen und Mundingen im Gespräch.

Für die Beschilderung des Grundwegenetzes und der 20 Landkreistouren sind 2000 neue Schilder und etwa 5000 Markierungszeichen anzubringen. Dieses Material wird den Gemeinden vom Kreis zur Verfügung gestellt und soll bis Anfang 2017 angebracht sein. Das Büro Sievers wird die Standorte überprüfen. Die neue Wanderbroschüre des Alb-Donau-Kreises soll zur CMT 2017 vorgestellt werden; die Touristikmesse in Stuttgart beginnt am 14. Januar. ah