Öpfingen Weinbuch-Neubau offiziell gestartet

Eine große Gästeschar erschien zum Baubeginn der Produktionsstätte der Metzgerei Weinbuch in Öpfingen.
Eine große Gästeschar erschien zum Baubeginn der Produktionsstätte der Metzgerei Weinbuch in Öpfingen. © Foto: Emmenlauer
Öpfingen / Renate Emmenlauer 05.10.2018
Nach drei Jahren Planung war am Freitag Baustart fürs neue Produktionsgebäude der Metzgerei Weinbuch im Öpfinger Gewerbegebiet.

Feststimmung lag am Freitagnachmittag im Öpfinger Gewerbegebiet „Burren“ in der Luft. Die Metzgerei Weinbuch hatte zum Baubeginn ihres Produktionsgebäudes mit Showroom, Bistro und Drive-In geladen. Die „Schwarzwurstmusikanten“ spielten auf. Franz und Renate Weinbuch, ihre Kinder Matthias und Katharina sowie deren Lebensgefährte Sven Hartinger freuten sich.

„Öpfingen pulsiert“, sagte Bürgermeister Andreas Braun. Das neue Wohngebiet werde bald kommen, der nächste Bauabschnitt im Gewerbegebiet sei unter Dach und Fach. „Wir haben die Jet-Tankstelle und bald auch die Metzgerei Weinbuch an der B 311.“

„Leuchtturmprojekt“

Braun bezeichnete den Neubau als „Leuchtturmprojekt mit einer besonderen Strahlkraft für die Region“ und wertvoll für die Nahversorgung der Bürger. Er dankte Franz und Renate Weinbuch für ihren Mut und ihren Innovationsgedanken, dem Trend des Sterbens ländlicher Metzgereien entgegenzuwirken. Der Bürgermeister lobte sie auch dafür, dass sie vor 34 Jahren das Wagnis eingegangen waren, eine eigene Metzgerei aufzubauen.

Den Erfolg der Metzgerei beschrieb der Bürgermeister mit dem Sprichwort „Liebe geht bekanntlich durch den Magen“. So habe die Familie die Herzen der Region erobert. Zudem biete der mittelständische Betrieb mit dem Neubau noch weitere Arbeitsplätze, sagte Braun; zu den bislang 70 Beschäftigten kommen noch weitere 25 dazu.

Kosten bei rund drei Millionen

Sein Dank galt auch dem Landtagsabgeordneten Manuel Hagel, der federführend für die Bewilligung der ELR-Mittel des Landes in Höhe von 125.000 Euro verantwortlich gewesen sei. Franz Weinbuch schätzt die Kosten für den Neubau auf drei Millionen Euro.

Manuel Hagel berichtete, Minister Peter Hauk sei anfangs wenig erbaut gewesen von einem Zuschuss. Die ein Meter lange Schwarzwurst auf seinem Tisch und der bislang erste Leberkäse-Drive-In hätten ihn schließlich vom Ideenreichtum der Familie Weinbuch überzeugt.

Architekt Uli Böttcher gab gestern den Startschuss für die Enthüllung der riesigen Bautafel, auf der auch der künftige Name des Bistros geschrieben steht: „Zum Wurst-Franz“.

Info Auf dem 8000 Quadratmeter großen Areal entsteht ein Gebäude mit 3500 Quadratmetern. Die Fertigstellung ist Anfang 2020 geplant. Übrigens plant die Metzgerei Weinbuch eine weitere Filiale in Erbach.

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