Alb-Donau-Kreis Wasserkraft ausbauen

SWP 13.05.2014

Die CDU-Fraktion im Alb-Donau-Kreistag entdeckt die Energiewende als Thema. In einem Antrag fordert sie, im Kreistag eine Resolution zu fassen, um die Kleinwasserkraft als "wichtigen Beitrag zur dezentralen Erzeugung von regenerativer Energie" politisch in den Vordergrund zu rücken. Strom aus Wasserkraft sei ein Beitrag zum Umweltschutz.

Die CDU-Fraktion fordert die Kreisverwaltung auf, "die Genehmigungsverfahren im Einklang mit den Gesetzen so zu gestalten, dass die vorhandenen Kleinwasserkraftpotentiale auch genutzt werden können". Nach Meinung des Fraktionsvorsitzenden Karl Traub verfügt der Kreis aufgrund seiner topografischen Gegebenheiten über erhebliches Potential, nicht nur für große Kraftwerke an der Donau, sondern auch für kleinere an Bächen und kleineren Flüsse auf der Schwäbischen Alb und in Oberschwaben. Davon zeugten wassergespeiste Mühlen und Sägen, die zum Teil noch immer in Betrieb sind.

Kleine, dezentrale Lösungen bieten laut Traub die große Chance, die Energiewende zu bewältigen. Zumal Wasserkraft emissionsfrei und prinzipiell grundlastfähig sei. Er verweist darauf, dass die grün-rote Landesregierung dies erkannt habe und sieben Millionen Euro für die Modernisierung und Dokumentation bereitstellt. Die daraus resultierenden Impulse sollte sich auch der Alb-Donau-Kreis zunutze machen.