Kommune Wasser kostet bald weniger, Abfall mehr

Schelklingen / Bernhard Raidt 09.11.2018

Niedrigere Wassergebühren, höhere Kosten für den Müll – es gibt gute und schlechte Nachrichten für die Bürger nach der Sitzung der Schelklinger Stadträte am Mittwoch. Denn aufgrund der Gewinne in den Vorjahren wird der Preis für Wasser in der Stadt gesenkt. So sind für den Kubikmeter Frischwasser im nächsten Jahr nur noch 1,52 Euro zu zahlen, dieses Jahr waren es 1,70 Euro. Leicht steigend sind dagegen die Grundgebühren. Dies berichtete Marcel Kley von der Stadtverwaltung. Um exakter kalkulieren zu können, sollen nun jedes Jahr die Gebühren angepasst werden. Bisher war dies alle zwei Jahre der Fall.

Beim Entsorgen des Haus- und Gewerbemülls hat Schelklingen in den vergangenen Jahren einen Überschuss erzielt. Doch jetzt ist der Überschuss verbraucht, die Preise steigen, und zwar im Durchschnitt um 9,57 Prozent beim Hausmüll. So kostet die zweiwöchige Leerung eines 35-Liter-Eimers nun bald 71,88 (bisher 63,72) und eines 50-Liter-Eimers 102,60 (bisher 90,96 Euro). „Ich bin froh, dass wir uns bald nicht mehr damit beschäftigen müssen“, sagte Heinz Zeiher (CDU) – wie berichtet, wird der Alb-Donau-Kreis die Müllentsorgung übernehmen.

Auch bei der gesplitteten Abwassergebühr gibt es für nächstes Jahr Änderungen: Für Niederschlagswasser werden 0,51 Euro pro Quadratmeter versiegelter Fläche fällig (bisher 0,38 Euro). Die Gebühr für Schmutzwasser wird dagegen günstiger: 2,62 Euro pro Kubikmeter verlangt die Stadt im nächsten Jahr, bisher waren es 2,66 Euro.

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