Versorgung Wasser

Öpfingen / Rainer Schäffold 26.07.2018

Öpfingen braucht eine Notwasserversorgung – dies ist eines von mehreren Ergebnissen, das ein Strukturgutachten hervorgebracht hat. Die Gemeinde hatte es in Auftrag gegeben; Auslöser war der Ausfall einer Wasserpumpe Anfang Oktober 2016. Das Gutachten, das die Firma RBS Wave aus Stuttgart für rund 27 500 Euro angefertigt hatte, ist am Dienstag im Gemeinderat vorgestellt worden.

Für eine Ersatzwasserversorgung soll laut Gutachten eine Verbundleitung vom Pumpwerk Gamerschwang zum Öpfinger Hochbehälter erstellt werden. Dies hatte sich als einzig realisierbare von zwei Varianten erwiesen; die Kosten sollen rund 365 000 Euro betragen.

Voraussetzung ist jedoch, dass die Griesinger Wasserversorgungsgruppe, der das Pumpwerk Gamerschwang gehört, genug Wasser liefern kann. Klären soll dies ein Strukturgutachten, das die Griesinger Wasserversorgungsgruppe in Auftrag geben wird. Vor dem nächsten Schritt wird die Gemeinde Öpfingen das Ergebnis dieses Gutachtens abwarten, das für Ende 2019 erwartet wird. Eine Anfrage hat sie bereits an den Vorsitzenden der Griesinger Gruppe, Oliver Klumpp, gerichtet. Die Gemeinde will die Bürger dann bei einer Informationsveranstaltung übers weitere Vorgehen informieren.

Einen Teil der im Gutachten empfohlenen Arbeiten wird die Gemeinde rasch in Angriff nehmen. So soll die Installation am Druckminderschacht an der Kirchgasse erneuert werden, was rund 15 000 Euro kosten soll. Etwa 4500 Euro sind für Ausbesserungen am Hochbehälter aufzubringen, dort hat sich an der Innenwand teils die Beschichtung gelöst, Rissbildung und Schimmelbefall war festgestellt worden.

Wasserdruck reicht überall aus

Auch das Wasserrohrnetz in Öpfingen ist im Zuge des Gutachtens untersucht worden. Dies hat ergeben, dass die Versorgungsdrücke überall ausreichend sind, sogar größer als die geforderten Mindestwerte. Auch die Löschwassermenge sei ausreichend. Zwar ist sie auf der nördlichen Donauseite höher als auf der südlichen, doch ausreichend. Auch fürs Gewerbegebiet Burren III sei vorerst kein Bau einer weiteren Leitung nötig.

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