Gewerkschaft Warnstreik in Schelklingen

Metallarbeiter beim Warnstreik in Schelklingen.
Metallarbeiter beim Warnstreik in Schelklingen. © Foto: IG Metall
ben 11.01.2018
Mitarbeiter von Cooper und Spohn & Burkhardt legen vor den Tarifverhandlungen Arbeit nieder.

Die IG Metall hat am Mittwoch ihre Warnstreiks fortgesetzt. Aufgerufen waren auch Beschäftigte von Spohn & Burkhardt in Blaubeuren und Schelklingen, von Cooper in Schelklingen und der Deutz AG in Ulm. An den beiden Kundgebungen in Blaubeuren und Schelklingen beteiligten sich insgesamt 150 Beschäftigte, berichtet die Gewerkschaft. „Wir erwarten in der Verhandlungsrunde am 11. Januar endlich ein akzeptables Angebot“, formulierten Christian Velsink und Christoph Dreher, beide Gewerkschaftssekretäre der IG Metall Ulm, die Forderung der Beschäftigten an die Arbeitgeber.

Die Zahl der in die Warnstreiks einbezogenen Betriebe hat sich damit laut Gewerkschaft in der Region Ulm, Alb-Donau und dem Kreis Biberach auf acht erhöht. Die Zahl der Warnstreikteilnehmer liegt seit Ende der Friedenspflicht nun bei mehr als 1800.