1600 Mitarbeiter des Liebherr-Werks in Ehingen haben am Freitagvormittag die Arbeit niedergelegt und sind in den Warnstreik getreten. 500 Mitarbeiter beteiligten sich an der Kundgebung der IG Metall, die vor dem Werkstor stattfand.

Die Gewerkschaft will Druck auf die Arbeitgeber ausüben; am kommenden Montag steht eine weitere Verhandlungsrunde bevor. Wenn kein Ergebnis zustande komme, würden in den Regionen die für einen Streik erforderlichen Urabstimmungen vorbereitet, kündigte Michael Braun, zweiter Bevollmächtigter der IG Metall Ulm, an. Auch die Beschäftigten der Firmen Liebherr Hydraulikbagger und Liebherr-Components in Kirchdorf sowie Liebherr Hausgeräte in Ochsenhausen waren an den Warnstreiks beteiligt.