Gremium Viel zu schnell unterwegs im Staudenweg

Hausen ob Urspring / ben 19.07.2018

Die Ort­schaftsräte in Hausen besichtigten in der vergangenen Woche den Spielplatz im Staudenweg. Der Prüforganisation Dekra hatte den Röhrentunnel und die Wendelrutsche beanstandet, berichtet Ortsvorsteher Jürgen Glökler. Beides wurde deshalb verfüllt und abgebaut. Im Haushalt sind Mittel für eine Ersatzrutsche eingestellt. Glökler befürwortete eine witterungsbeständige Edelstahlrutsche.

Er schlug auch den Einbau eines bodentiefen Trampolins für rund 6000 Euro vor. Ortschaftsrat Bruno Baumeister sprach sich als Alternative für ein Kletterelement mit Rutsche aus. Auch Christian Bund fand eine Alternative interessanter. Wolfgang Schmuker schlug eine Seilbahn vor. Ingo Kramer und Ortsvorsteher Glökler sahen dafür Platzprobleme. Das bodentiefe Trampolin fand Zuspruch. Aber es müssten weitere Angebote für die Rutsche eingeholt werden. Zuhörer regten ein Slackline-Band an.

Wolfgang Schmuker stellte den Antrag, den Beschluss über die Verwendung des Ortsteilbudgets noch so lange aufzuschieben, bis Klarheit in Sachen Kinderspielplatz bestehe. Dem folgte das Gremium einstimmig.

Näheres bei der Verkehrsschau

Beim Ortstermin im Staudenweg klagten die Anwohner darüber, dass in dem sensiblen Bereich viel zu schnell gefahren werde. Grundsätzlich gilt hier Tempo  30. Jeder Fahrzeugführer sollte selbst den Kopf einschalten und langsam fahren, sagte Ortsvorsteher Glökler. Der Gefahrenschwerpunkt soll aber bei der nächsten Verkehrsschau mit Polizei und Stadtverwaltung bewertet werden. Möglicherweise gibt es dort Maßnahmen.

Dach für den Dorfbrunnen

Oberministrant Niko Jenter beantragte für die Ministranten, eine Fahrt nach Rom zu bezuschussen. Die Räte brachten zum Ausdruck, dass es schwierig sei, bestimmte Gruppen zu unterstützen. Sie lehnten den Antrag einstimmig ab. Jährlich werden 735 Euro aus der Jagdpacht für einen zweckgebundenen Sonderfonds für Kultur, Brauchtum und Soziales zur Verfügung gestellt.

Glökler berichtete vom Wunsch, am Dorfbrunnen ein kleines Dach anzubringen. Das Material könnte aus dem Sonderfonds bezahlt werden, der Heimat- und Kulturverein übernehme die Arbeit. Jagdbeirat Karl Bund kann sich die Aufwertung des Brunnens sehr gut vorstellen. Einstimmig beschlossen die Räte die Förderung der Arbeiten aus dem Sonderfonds.

An Mitteln aus dem Haushalt der Stadt Schelklingen beantragt Hausen 150 000 Euro für einen  Flächenkauf, der der innerörtlichen Entwicklung dient. Das kann der Kauf eines alten landwirtschaftlichen Anwesens oder eine andere Fläche sein, berichtete Glökler. Für 4800 Euro sollen die Sichtelemente der Tore am Feuerwehrgerätehaus ausgetauscht werden. 50 000 Euro sind für die Pflege der Feldwege gedacht (Schorrenweg), da es sich dabei auch um den Alb-Donau-Radweg handelt, gibt es einen Zuschuss vom Kreis.

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