Kurs Vernissage und Finissage in einer Stunde

Vernissage und Finissage in einem beim Sommer-Kunstkurs im Kloster Obermarchtal: Sitzend links Akademieleiter Dr. Berthold Suchan, rechts Werkstattleiter Andreas Durrer, ganz links Kuratorin Steffi R, Cramer und ganz rechts Maria Faulhammer-Wiedemann.
Vernissage und Finissage in einem beim Sommer-Kunstkurs im Kloster Obermarchtal: Sitzend links Akademieleiter Dr. Berthold Suchan, rechts Werkstattleiter Andreas Durrer, ganz links Kuratorin Steffi R, Cramer und ganz rechts Maria Faulhammer-Wiedemann. © Foto: Anne Hagenmeyer
Obermarchtal / ANNE HAGENMEYER-HOBEN 31.07.2018

Es ist die Zeit der Sommerakademien – wer seine Ferien mit einem künstlerischen Impuls versehen möchte, der besucht jetzt einen Sommer-Künstlerkurs. Einen solchen bietet seit vier Jahren die kirchliche Akademie der Lehrerfortbildung in Kloster Obermarchtal an. Etwas ausgelagert in der alten Meierei des Klosters, im Petrushof, finden die Künstlerinnen und Künstler seitdem einen idealen Arbeits- und Ausstellungsplatz.

Galeristin Maria Faulhammer-Wiedemann ist glücklich, ihre Räume immer wieder mit Leben füllen zu können. Für den Akademieleiter Dr. Berthold Suchan hat sich die Zusammenarbeit bewährt, und gerne gekommen ist dieses Jahr der Werkstattleiter und Schweizer Künstler Andreas Durrer, der die sieben Frauen und zwei Männer die zurückliegenden vier Tage begleitet hat. Diese kommen aus ganz Süddeutschland.

„Schon im Januar werden die Sommerakademien in Zeitschriften wie ,art´ ausgeschrieben“, erklärt die Kuratorin Steffi R. Cramer. „Andere haben ihre Dozenten, denen sie nachreisen“. Das Thema des Kurses war sehr weit gehalten: Es ging um innere Erlebnisse und äußere Erscheinungen und die Kunst, diese beiden zu verbinden, also einem inneren Erleben eine Form zu geben. Entsprechend dieser Vorgabe malten die Teilnehmenden abstrakte Bilder. „Kopf, Herz und Verstand“, sagt Durrer „müssen beim künstlerischen Prozess miteinander abgestimmt werden“.

Dass dieser Verbindung oft ein arges Ringen vorausging, war den Bildern nicht mehr anzusehen. Die meisten waren in zarten sommerlichen Farben gehalten. Kaum waren die Bilder betrachtet, wurden sie auch schon eingepackt und machten sich auf die Reise, heim zu den Künstlerinnen und Künstlern.

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